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2. Handball-Bundesliga : Florian Zemlin fordert Geschlossenheit

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Die Truppe des HC Empor muss wieder als Einheit auftreten: „Einer muss den anderen unterstützen“

svz.de von
erstellt am 16.Apr.2014 | 08:52 Uhr

Handball-Zweitligist HC Empor Rostock steht unter gehörigem Druck. Seit sieben Spielen warten die Ostseestädter auf einen Sieg, holten in dieser Phase lediglich zwei Remis gegen den VfL Bad Schwartau (29:29) sowie den TV Neuhausen (27:27). In der Tabelle folgte der Sturz auf den 14. Platz. Nur sechs Punkte Vorsprung hat der HCE auf einen Abstiegsplatz. Vor der richtungweisenden Heimpartie am Gründonnerstag gegen den Vorletzten SG Leutershausen (19.30 Uhr in der Stadthalle) sprach NNN-Mitarbeiter Bernd-Dieter Herold mit Florian Zemlin, der den erkrankten Jens Dethloff als Kapitän vertritt.

Florian Zemlin, stimmen Sie zu, dass es eine Vier-Punkte-Partie?

Zemlin: In der Tat ist die Begegnung mit Leutershausen für uns immens wichtig. Wir wollen mit aller Macht den Negativtrend der vergangenen Wochen beenden, und das werden wir auch.
Was wird erforderlich sein, um den Schalter umzulegen?
In erster Linie geht es um ein mannschaftlich geschlossenes Auftreten. Von der Nummer eins, die Robert Wetzel trägt, über meine 33 bis hin zur 66 von Julius Porath müssen wir alle an einem Strang ziehen und die taktische Vorbereitung unseres Trainers auf dem Parkett auch umsetzen.
Das ist leicht gesagt. Die Praxis sah zuletzt aber oft anders aus...
Vorne und hinten müssen wir konzentrierter zu Werke gehen. Im Angriff sind die technischen Fehler zu reduzieren und die Wurfeffektivität zu erhöhen. Letzteres wurde uns in den vergangenen Partien oft zum Verhängnis. Auch in der Abwehr sind Steigerungen nötig, muss einer den anderen unterstützen.

Ist das Team denn auch in der Lage, das durch Sie Angesprochene umzusetzen?
Da antworte ich mit einem klaren Ja. Vom Kopf her halte ich uns darauf eingestellt. Das Team ist mental gefestigt, wird gemeinsam mit Coach Dr. Rastislav Trtik als geschlossene Einheit den Heimerfolg anstreben. Natürlich brauchen wir die Zuschauer als achten Mann auf dem Parkett. Deshalb mein Aufruf an alle Anhänger: Empor braucht Euch, lasst uns das Ding gemeinsam schaukeln!

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