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Hansa Rostock : Finne fügt sich an Küste rasch ein

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Hansas Neuzugang Mikko Sumusalo hat sich auf Anhieb zu einem festen Bestandteil der Abwehr-Viererkette entwickelt

Fast hätte sich Mikko Sumusalo in den Katakomben der DKB-Arena verirrt. Hansas Neuzugang suchte an seinem ersten Tag bei den Ostseestädtern die richtige Kabine. Zum Glück waren da noch seine Mitspielern, die ihm die richtige Tür wiesen. „Wenn ich mal wieder in der Umkleide verloren gehe, passen sie auf mich auf“, scherzte Sumusalo vor dem morgigen Heimspiel (14 Uhr DKB-Arena) gegen den FSV Mainz 05 II.

Auf dem Platz scheint der Finne, der erst kurz vor Ende der Transferfrist von Zweitligist RB Leipzig ausgeliehen wurde, bislang kaum Orientierungsprobleme zu haben. In den ersten drei Partien für die Rostocker zeigte der linke Außenverteidiger schon solide Leistungen und hat sich zu einem festen Bestandteil der Viererkette entwickelt.

„Meine Mitspieler sind klasse, sie gehen mit 100 Prozent zu Werke und machen einen guten Job“, gab der Abwehrmann brav das Kompliment an seine Neben- und Vorderleute weiter. Dennoch hätte er sich zum Start in die Frühjahrsrunde der 3. Liga noch mehr als die bislang erzielten fünf Punkte gewünscht. „Wir sind mit den zwei Remis nicht glücklich. Speziell im letzten Spiel gegen Großaspach führten wir bis zur 75. Minute und kassierten noch den Ausgleich. Da waren wir vor dem eigenen Tor zu nachlässig“, sieht der 1,76-m-Mann noch Luft nach oben.

Dies gilt auch für seine eigene Leistung, hielt sich doch der Flügelflitzer bislang mit Vorstößen nach vorne merklich zurück. „Eigentlich bin ich als offensiver Abwehrspieler bekannt. Bei Hansa spielen wir mit einer anderen Taktik, wollen zuerst kompakt stehen und hinten kein Risiko eingehen. Wenn es aber die Situation zulässt, werde ich auch nach vorne Akzente setzen. Das ist auch eigentlich mein Spiel“, versprach der dreifache finnische Nationalspieler, der bereits in jungen Jahren mit HJK Helsinki drei Meistertitel feierte.

Vielleicht schwappt etwas von diesem Erfolgs-Gen auf seinen neuen Club über. Bei Zweitligist RB Leipzig konnte Sumusalo aufgrund verschiedener Verletzungen jedenfalls nie richtig Fuß fassen. Diese Leidenszeit scheint nun vorbei. „Ich habe meine Probleme im Sprunggelenk voll auskuriert, fühle mich fit. Ich konzentriere mich voll auf meine Zeit in Rostock, will so viele Spiele wie möglich absolvieren und dem Team helfen, die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu holen.“

Privat unterstützt ihn Freundin Ida, sich im neuen Umfeld einzuleben. „Sie studiert in Finnland, besucht mich aber seit einer Woche. Wir gehen in der Innenstadt spazieren oder essen. Es ist schön, sie um mich zu haben“, so das „Nordlicht“, das von der Hansestadt angetan ist. „Nur im Sommer ist es hier sicher noch schöner.“ Ob dann Mikko Sumusalo noch bei Hansa weilt, wird sich zeigen.

 

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