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HC Empor : „Es gilt vor allem kühlen Kopf zu bewahren und nicht zu überdrehen““

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Ein Sieg der Rostocker Handballer am Sonnabend über TV Bittenfeld wäre für Trainer Aaron Ziercke nach dem 26:25 in Hüttenberg auch zu Hause ein Einstand nach Maß

Der mit dem 26:25 in Hüttenberg geglückten Auswärtspremiere von Aaron Ziercke, neuer Cheftrainer des Handball-Zweitligisten HC Empor Rostock, soll nun auch auf eigenem Parkett ein Einstand nach Maß folgen. Kontrahent ist am Sonnabend um 19.30 Uhr in der Stadthalle der TV Bittenfeld, der am Mittwoch durch ein 27:23 über die HSG Nordhorn-Lingen in einer vorgezogenen Partie vom 10. Spieltag auf Aufstiegsplatz drei vorrückte.

Die Schwaben haben mit den Männern um Kapitän Jens Dethloff noch Rechnungen offen. Bisher waren ihre Auftritte an der Ostsee nämlich mit zwei Niederlagen und einem Remis keine Erfolgsgeschichte. Lediglich in der vergangenen Saison nahmen sie beim 30:30 einen Zähler mit.

Diesem vergebenen Punkt trauern die „Wild Boys“ heute noch nach: Tore von René Gruszka und Vyron Papadopoulos in der Schlussminute brachten Empor nach einem Zwei-Tore-Rückstand noch das Unentschieden – und Bittenfeld fehlte am Ende ein Zähler zum Aufstieg in die 1. Bundesliga…

„Ich glaube fest an einen Sieg. Die Jungs nehmen den Schwung von Hüttenberg mit, verlassen mit drei Toren Vorsprung das Parkett“, tippt HCE-Chef Jens Gienapp – und zeigt sich trotz einiger Besetzungsprobleme zuversichtlich.

Die Rostocker müssen nach Finger-Operation weiter auf Keeper Jan Kominek verzichten. „Das Spiel am 6. November gegen Aue ist mein Comeback-Ziel“, so der Tscheche. Auch hinter dem Einsatz von Tom Wetzel steht nach noch nicht voll auskurierter Sprunggelenksverletzung ein Fragezeichen: „Ich werde erst am Montag wieder voll in das Mannschaftstraining einsteigen.“ Dagegen ist die Rückenblockade bei Vyron Papadopoulos behoben.

Gegen die körperlich überlegenen Bittenfelder muss für zwei Punkte vorn und hinten schon alles passen: Tempowechsel im Angriff, dazu eine hohe Effektivität im Positionsspiel und im Abschluss. „Unser Kontrahent steht nicht umsonst mit an der Spitze. Das wird gegen dieses eingespielte Team eine sehr schwere Aufgabe. Es gilt vor allem kühlen Kopf zu bewahren, nicht überdreht zu wirken“, fordert Aaron Ziercke.

Gerade Letzteres sagt der 42-Jährige nicht umsonst. Seine vorherige Mannschaft, GWD Minden II, wollte ihm mit einem Erfolg bei der SG OHC Löwen Duisburg ein Abschiedsgeschenk machen. Mit 27:29 ging das schief. Und Ziercke ist bei seinem „Antrittsbesuch“ in der Stadthalle nicht auf eine Wiederholung scharf.

Dreh- und Angelpunkt bei den Gästen ist die Achse Michael Schweikardt – Simon Baumgarten. Gerade gegen offensiv eingestellte Abwehrreihen versteht sich dieses Duo blind. Doch auch Dominik Weiß auf Halblinks sowie die im rechten Rückraum agierenden Lars Friedrich und Djibril M’Bengue sind erstklassige Werfer. Da kommt allerhand Arbeit auf die Defensivabteilung des HC Empor zu.


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