zur Navigation springen

Handball : Entspannung nach dem Abpfiff

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Die Zweitliga-Männer des HC Empor haben jetzt mit Janis Kalnins einen neuen Athletiktrainer

Mittwoch Abend in der Ospa-Arena: Die Zuschauer liegen sich in den Armen, Tom Wetzel hat gerade im Siebenmeterwerfen den letzten Versuch eingenetzt, die Handballer des HC Empor haben den Pokalfight gegen Zweitliga-Rivale TuSEM Essen nach zweimaliger Verlängerung letztlich von der Strafwurfmarke mit 38:37 für sich entschieden. „Nun hoffen wir auf eine volle Halle zum Meisterschaftsstart am Sonntag um 16.30 Uhr in der Stadthalle gegen Eisenach“, strahlte auch Empor-GmbH-Geschäftsführerin Juliane Radike.

Zunächst nur kurz konnten sie und die Fans nach dem Abpfiff zur Mannschaft. „Das wird künftig immer so sein. Unmittelbar nach Ende der Partien wird Janis Kalnins mit den Jungs Entspannungsübungen durchführen. Das liegt voll im Interesse der Spieler. Deshalb bitte ich um ein klein wenig Geduld“, erläutert Coach Rastislav Trik.

Janis Kalnins ist der neue Athletiktrainer der Rostocker. „Ich war früher Basketballer, spiele heute noch hobbymäßig, genau wie Tischtennis. Von daher weiß ich, was ein Aktiver vorher und hinterher an ,Streicheleinheiten’ braucht“, sagt der 35-jährige diplomierte Sportwissenschaftler mit lettischen Familienwurzeln. Die Liebe hat ihn an die Ostseeküste verschlagen: „Mit meiner hier lebenden Partnerin bin ich bereits vier Jahre zusammen. Eine Fernbeziehung ist auf die Dauer nicht gut, wenn beide den Bund fürs Leben eingehen wollen. Deshalb bin ich zunächst zu meiner Liebsten gezogen. Den zweiten, entscheidenden Schritt lasse ich folgen.“

Kalnins arbeitet als selbstständiger Personaltrainer. Das hat er bereits Jahre in San Diego (USA) und später in München getan. Zu seinem Klientel gehörten nicht nur Sportler. Manager aller Coleur waren ebenfalls darunter. „Nach meinem Umzug nach Rostock bot sich natürlich an, meine Kenntnisse hier weiterzugeben. Ich sah mir das letzte Heimspiel der vergangenen Saison (27:34 gegen Bietigheim – d. Red.) und Ende Juli das Duell mit dem THW Kiel (22:31 – d. Red.) an. Dabei kam der Kontakt zustande“, so Janis Kalnins, der seine Aufgabe beim HCE als „ein äußerst spannendes Betätigungsfeld“ betrachtet.

Der Mittdreißiger leitet nach den Partien und während der Woche Athletik-Einheiten und sagt: „Gerade bei dem sehr schmalen Kader ist es wichtig, auf den Handball bezogene belastungsspezifische Übungen durchzuführen.“

Trtik jedenfalls ist begeistert: „Das ist der Punkt auf dem I. Mit der Tätigkeit von Janis sind wir einen Schritt weitergekommen. Das wird sich mit zunehmender Belastung während der Saison noch auszahlen.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen