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2. Handball-Bundesliga : Empor will Untergang vermeiden

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Handballer wollen die 640 Bus-Kilometer nach Erlangen heute nicht umsonst auf sich nehmen

„Das wird eine unheimlich harte Nuss. Die Franken sind auf dem Weg in die 1. Bundesliga und auf eigenem Parkett in 14 Spielen als einzige Mannschaft noch ohne Niederlage“, sagt Jens Dethloff, Kapitän der Zweitliga-Handballer des HC Empor, vor der heutigen Partie (20 Uhr) beim HC Erlangen. Trotz personeller Probleme – Coach Dr. Rastislav Trtik stehen neben den Langzeitverletzten Tom Wetzel und Sven Thormann auch Norman Flödl (Nabel-Operation) sowie Robert Barten (Bänderriss) nicht zur Verfügung, um den Einsatz von Regisseur
Roman Becvar (Bauchmuskelzerrung) wird gebangt – wollen die Rostocker die Partie aber nicht ohne Gegenwehr aus der Hand geben.

Linksaußen Vyron Papadopoulos bringt es auf den Punkt: „Wir fahren nicht am Spieltag rund 640 Kilometer, um dort unterzugehen. Vielmehr wollen wir die Gastgeber ein wenig ärgern. Hildesheim und Friesenheim haben es mit jeweils einem Unentschieden vorgemacht.“ In der vergangenen Saison sei es beim 29:30 eng zugegangen. „Gegen die mit mehreren ehemaligen Erstliga-Akteuren bestens besetzten Erlanger muss aber alles passen“, weiß der Grieche.

Die Mittelfranken stehen seit Saisonbeginn mit an der Spitze der 2. Bundesliga. „Mein Trainerkollege Frank Bergemann hat sein Team punktuell verstärken können, die Neuen schnell integriert. Der HC Erlangen verfügt über eine erstklassige Stammsieben und kann sich zudem auf eine ebenfalls hohe Qualität aufweisende zweite Reihe verlassen.“ Prunkstück ist die Defensive mit dem starken Tschechen Jan Stochl im Tor. Auch der Mittelblock mit Oliver Hess, Ex-Nationalspieler Sebastian Preiß sowie Nikolai und Jonas Link muss erst einmal aus den Angeln gehoben werden. Nicht zu vergessen das schnelle Umkehrspiel über die Außen Ole Rahmel und Martin Murawski. „Gerade aus diesem Grund müssen wir eine hohe Effektivität an den Tag legen“, fordert Trtik.

Für seine „Untergebenen“ ist der Auftritt in Erlangen die erste von sechs Partien innerhalb von 16 Tagen. Es folgen am Mittwoch TuSEM Essen (H), nächsten Sonnabend Hüttenberg (A), am 7. Mai Hamm (H), Bietigheim (11./H) sowie zum Saisonschluss Altenholz (17./A).

Kräftemäßig wird es ans Eingemachte gehen. Trtik: „Wir müssen uns eine Strategie erarbeiten, auf welche Partien wir uns konzentrieren.“

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