zur Navigation springen

2. Handball-Bundesliga : Empor will „Roten Teufeln“ Dampf machen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Handball-Zweitligist heute Abend gegen SG Leutershausen in der Pflicht

Land unter – das Szenario Abstieg aus der 2. Handball-Bundesliga – soll es beim HC Empor Rostock nicht geben. Deshalb ist für die Rostocker heute Abend (19.30 Uhr Stadthalle) im Heimspiel gegen die SG Leutershausen ein Sieg Pflicht. „Wir wollen uns kein faules Osterei ins Nest legen lassen“, sagt Lukas Gamrat, der dem HCE nach Verletzung wie auch Oliver Milde wieder zur Verfügung steht.

Trotzdem reißen die personellen Probleme bei Empor nicht ab. Roman Becvar zog sich am Dienstagabend beim Training eine Zerrung der Rumpfmuskulatur zu. Vyron Papadopoulos musste unter der Woche mit einer Virusinfektion das Bett hüten. Auch der Einsatz von Robert Barten, der sich in Bittenfeld eine Knöchelverletzung zuzog, entscheidet sich erst nach dem Warmmachen. Hinzu kommen die Langzeitausfälle Tom Wetzel, Sven Thormann und Jens Dethloff.

„Jammern gilt aber nicht. Wir sind als Team gefragt, die Serie von sieben Spielen ohne Sieg zu beenden“, gibt Kapitän Florian Zemlin zu Protokoll. Sein Coach Dr. Rastislav Trtik nimmt in diesem Zusammenhang eine Anleihe bei seinem Fußball-Kollegen Christoph Daum. Der hatte einst bei seinem Amtsantritt bei Eintracht Frankfurt gesagt: „Wenn der Kopf richtig funktioniert, ist das das dritte Bein.“ Dampf von Minute eins an wird gegen die „Roten Teufel“ gefragt sein. „Dabei dürfen wir nicht in Hektik verfallen, sondern müssen das taktische Konzept umsetzen“, meint Rechtsaußen René Gruszka, der seine Knieprobleme überwunden hat. Den HC Empor erwartet eine schwierige Partie. Die als Absteiger feststehenden Gäste (kein Lizenzantrag) können frei aufspielen. Zuletzt bezwangen sie Nordhorn mit 28:24. Trtik ist von den Qualitäten des Kontrahenten überzeugt: „Trotz Gang in die 3. Liga bleibt das Team zusammen. Allein das sagt einiges über die Verschworenheit der SG aus. Zudem besitzen sie einen starken Rückraum mit vielen jungen Talenten. Da sind wir auch in der Defensive gefragt.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen