Ostsee-Cup : Empor will ihn ausrichten

Klaus Langhoff
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04. Dezember 2013, 21:06 Uhr

Dienstag Abend vor der Mitgliederversammlung des Handball-Clubs Empor Rostock in der Fiete-Reder-Halle Marienehe: Vor dem Beginn versammeln sich etliche Vereinsmitglieder vor den Schautafeln aus der Empor-Geschichte. „Das waren noch Zeiten. Hoffentlich kommen wir dort mal wieder hin“, ist hier und da zu hören.

Der Alt-Internationale Klaus Langhoff, der gemeinsam mit Aufsichtsrat Jürgen Penthin zum Ehrenmitglied des HCE ernannt wurde, sagt: „Empor ist etwas Besonderes. Das sollten alle Trainer, Übungsleiter und Spieler tagtäglich mit einem einwandfreien Auftreten dokumentieren, ob nun auf dem Parkett oder außerhalb davon. Der heute seinen 74. Geburtstag begehende 144-fache Ex-Nationalspieler, Feldhandball-Weltmeister 1963, zweifache „Vize“ (1966 auf dem Feld, 1970 in der Halle) sowie Co-Trainer des Olympiasiegers 1980 DDR sieht seinen Verein als Ganzes: den Jugend- und den Erwachsenenbereich. Dass mit Julius Porath und Robert Barten zwei Youngster den Sprung in die „Erste“ schafften, beide neben Paul Porath auf dem Zettel von U18-Nationaltrainer „Blacky“ Schwarzer stehen, ist auch sein Werk in Fragen der Beratung des Jugend- und Kinderhandballs sowie des Zertifikats für hervorragende Jugendarbeit.

Interessiert folgten die Anwesenden den Ausführungen des Vereinschefs und Geschäftsführers der Empor Rostock Handball GmbH, Jens Gienapp, zur Entwicklung der Zweitliga-Mannschaft (die als Fünfter morgen um 19.30 Uhr beim Vierten TuSEM Essen gastiert). „Wir stehen mitten in den Gesprächen zum Kader für 2014/15, für unseren geplanten Angriff auf die 1. Liga. Bis auf Florian Zemlin und Robert Barten laufen alle Verträge aus. Wie von Trainer Rastislav Trtik gewünscht befassen wir uns derzeit mit den Personalien Tom Wetzel, Vyron Papadopoulos und Roman Becvar. Um sie herum plus ,Flori’ und René Gruszka möchte der Coach sein künftiges Team aufbauen. Ich hoffe, dass wir die Spieler von ihrer Perspektive in Rostock überzeugen können, auch wenn ihnen Angebote aus dem Oberhaus vorliegen. Ziel ist es, noch in diesem Monat Nägel mit Köpfen zu machen.“

Finanzchef Bernhard Boeck vermeldete mit Stolz, dass der Stammverein schuldenfrei sei: „Das auch dank der Unterstützung der OSPA. Im Berichtszeitraum sind wir eigenständig nicht in die roten Zahlen gerutscht.“ Ein Weg, den der HCE auch künftig weitergehen will. Dazu der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Jürgen Penthin: „Reserven in der Gewinnung von Sponsoren müssen erschlossen werden. Da mit dem Umzug in die Stadthalle ein vormals angedachter Eigenbau nicht mehr oberste Priorität genießt, müssen neue Vermarktungskonzepte erarbeitet werden.“ Zudem werde, so Penthin, die Geschäftsführung beauftragt, in der Saisonvorbereitung einen Ostsee-Cup für in- und ausländische Erst- bzw. Zweitligisten auszurichten. Einig waren sich die Mitglieder, dass die Außendarstellung des Clubs besser werden muss. „Dazu gehört auch die veraltete Internet-Präsenz“, mahnte Klaus-Jürgen Prüsse, Chef des Ältestenrates, an.

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