Handball : Empor will heute wieder aufstehen

Norman Flödl mahnt vor dem Spiel in Leipzig: „Es geht nur mit  vorn und hinten Vollgas!“
Norman Flödl mahnt vor dem Spiel in Leipzig: „Es geht nur mit vorn und hinten Vollgas!“

Mit einem Erfolg beim SC DHfK Leipzig soll an bessere Zeiten angeknüpft werden

svz.de von
15. März 2014, 09:55 Uhr

Setzt sich der Punkte- und Tabellensturz bei Handball-Zweitligist HC Empor in der heutigen Partie beim SC DHfK Leipzig fort oder schaffen die Rostocker die Trendwende, knüpfen an bessere Zeiten an? Mannschaft und Trainer stehen jedenfalls unter Druck, wenn 19.30 Uhr in der voraussichtlich mit 6000 Zuschauern gefüllten Arena Leipzig das Ost-Duell angepfiffen wird.

Anfang Dezember war der HCE noch Zweiter. Danach lief leider nicht mehr viel zusammen. Siegen gegen die Aufsteiger Altenholz und Rimpar sowie in Hildesheim stehen sieben Niederlagen gegenüber. Vier davon setzte es in der Rückrunde.

Anders die Gastgeber. Die haben einen richtigen Lauf, holten im genannten Zeitraum stolze 15:5 Punkte.

„Unser Problem ist derzeit die Wurfeffektivität. Einerseits werden die Abschlüsse nicht richtig vorbereitet, auf der anderen Seite vergeben wir einfach zu viele Großchancen“, bemängelt Empor-Trainer Rastislav Trtik. Jeweils 25 „Nieten“ in den Duellen mit Großwallstadt (A 22:32) und Nordhorn (H 22:24), eine damit einhergehende Effektivität von unter 40 Prozent – dem ist kaum etwas hinzuzufügen. Verbesserungen müssen schnellstens her, am besten schon heute!

„Es geht nur mit vorn und hinten Vollgas, über den Kampf zum Spiel und damit zurück zum Erfolg finden“, fordert Kreisläufer Norman Flödl ein. Der muss seinen Part allein verrichten, da Pendant Jens Dethloff erkrankt und der A-Jugendliche Ole Prüter verletzt ist.

Der HCE trifft auf einen Gastgeber, „der auf allen Positionen sehr gut doppelt besetzt ist“, weiß Trtik. „Mir hat imponiert, wie mein Kollege Christian Prokop beim 28:27-Auswärtssieg gegen Bad Schwartau in den Schlussminuten mit sechs Spielern im Alter von 20 bis 24 Jahren den Sieg perfekt machte. Uns erwartet eine sehr schwere Aufgabe, zumal Leipzig im Rückraum, über die Außen und vom Kreis gefährlich ist. Auf der anderen Seite ist es aber die richtige Partie, um nach dem Tief der zurückliegenden Wochen wieder aufzustehen.“

Dafür müssen auch die Torleute Jan Kominek und Robert Wetzel einen entscheidenden Beitrag einbringen. Zu schwankend waren in der bisherigen Saison deren Leistungen. In der Statistik aller Keeper der 2. Liga liegt das Duo im unteren Mittelfeldbereich. 711 Gegentore – nur Saarlouis und Altenholz haben mehr – verdeutlichen: Torhüter und Abwehr müssen zulegen.

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