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2. Handball-Bundesliga : Empor will heute Abend Platz 16 erobern

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Dafür bedarf es eines Sieges im „Vier-Punkte-Spiel“ gegen Ferndorf / Geschäftsführer Thormann: „Nicht auf Teufel komm raus, sondern mit Herz und Verstand“

„Die Partie gegen TuS Ferndorf ist für uns ein Vier-Punkte-Spiel. Die Mannschaft muss das Selbstvertrauen des 30:23 in Saarlouis mit in die Begegnung nehmen. Dabei muss der Sieg nicht auf Teufel komm raus, sondern mit Herz und vor
allem Verstand angestrebt werden“, sagt Sven Thormann, GmbH-Geschäftsführer des Handball-Zweitligisten HC Empor, vor dem Aufeinandertreffen heute um 19.30 Uhr in der Stadthalle.

Damit liegt der ehemalige Rückraumspieler auf einer Wellenlänge mit Aaron Ziercke. Der Chefcoach bekennt: „Gegenüber Saarlouis werden das ganz andere 60 Minuten. Der Druck liegt bei uns.“ Den Blick hat der Trainer dabei auch schon weiter nach vorn gerichtet. Die Rostocker müssen die drei folgenden Vergleiche (Sonntag Hamm, 27. Februar Emsdetten, 6. März Nordhorn-Lingen) alle auswärts bestreiten. Und: Gegen einen Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt darf sich der HCE einfach keinen Patzer leisten. „Zusätzlich gewarnt sind wir durch den Auftritt von Ferndorf gegen Minden. Der Tabellenzweite machte erst in den letzten beiden Minuten das 26:25 perfekt“, so Roman Becvar. Gerade auf den tschechischen Nationalspieler wird heute hinsichtlich der Angriffsführung einiges zukommen. Denn trotz einer langen Verletztenliste machten die Siegerländer dem Mindener Angriff mit einer aggressiven, schnellen und beinharten Abwehr das Leben schwer. Da wird von Empor viel Bewegung, überlegtes Passspiel gefragt sein. „Und Konzentration bei den Abschlüssen“, sagt Becvar.

Routinier Jens Dethloff hat alle bisher drei Begegnungen zwischen Rostock und Ferndorf mitgemacht – und mahnt ebenfalls: „Die sind nicht mehr mit dem Team der Saison 2012/13 zu vergleichen. Damals gewannen wir 45:29 und auswärts 44:36. Die haben ihre Schularbeiten gemacht. Deutlicher Ausdruck war unser 30:38 im Hinspiel. Wir dürfen den kampfstarken Gegner nicht ins Laufen kommen lassen.“

Mehr denn je wird „die Handlung nach der Handlung“ (Ziercke) – die Reaktion auf die Unterbrechung vorgesehener Spielzüge durch den Gegner – gefragt sein, um die Konter über die Flügelflitzer Daniel Mestrum (84 Saisontore) und Miroslav Volentics (63) zu verhindern. Auch die Defensive ist gefordert, den Aktionsradius von Regisseur Alexander Koke (109) sowie des rechten Rückraum-Shooters Florian Baumgärtner (65) einzuengen. Gelingt das, kann Empor Platz 16 erobern.


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