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2. Handball-Bundesliga : Empor will Arena Leipzig stürmen

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Rostocker Handball-Zweitligist heute bei SC DHfK Außenseiter, rechnet sich aber gegen Sachsen kleine Siegchance aus

svz.de von
erstellt am 25.Okt.2014 | 09:28 Uhr

Heim- contra Auswärtsstärke heißt es heute Abend um 19.30 Uhr in der Arena Leipzig im Duell des Spitzenreiters SC DHfK (16:2 Punkte) gegen den Tabellenzwölften der 2. Handball-Bundesliga, HC Empor Rostock (9:9). Die Männer von der Pleiße haben ihre bisher vier Partien auf eigenem Parkett siegreich gestalten können. Die Hansestädter fuhren bisher sechs Zähler in fremden Gefilden ein, mussten sich nur DJK Rimpar mit 23:31 geschlagen geben.


Ausfälle von Becvar, Wetzel wiegen schwer


„Wir fahren zum Ost-Duell, um trotz unserer personellen Probleme die Sachsen zu ärgern. Die DHfK muss uns erst einmal schlagen“, gibt sich Kenji Hövels kämpferisch.

Der Verzicht auf Stammkeeper Jan Kominek (Reha nach Finger-OP) – seine jungen Vertreter Paul Porath und Tobias Malitz überzeugten aber bisher – sowie Roman Becvar (Mittelhandbruch) und Tom Wetzel (Muskelfaserriss) wiegt natürlich schwer. Gerade deshalb sind die Schützlinge von Aaron Ziercke besonders im Rückraum gefragt. Patrik Hruscak, Kenji Hövels, Nemanja Mladenovic und Florian Zemlin müssen von allen Positionen Druck auf die aggressive Leipziger Defensive aufbauen. Zuletzt beim 22:22 gegen Bittenfeld hatte die erforderliche Effektivität in den zweiten 30 Minuten gefehlt.

Auch auf die Abwehrformation der Männer von der Warnow kommt jede Menge Arbeit zu. Der SC DHfK verfügt über einen spielsicheren und wurfstarken Rückraum. Der ist auf den drei Positionen mit Max Emanuel/Franz Semper (rechts) sowie Philipp Weber/Philipp Pöter/ Marc Pechstein (RM/RL) sehr gut besetzt. Auf den Flügeln sorgen Lucas Krzikalla und Lukas Binder für Wirbel, während der Schweizer Alen Milosevic (bei Empor unter Trtik im Probetraining durchgefallen) am Kreis ein ständiger Unruheherd ist.

„Eine Wiederholung der starken Innenblockleistung aus der Bittenfeld-Partie würde uns da weiterhelfen“, sagt Coach Aaron Ziercke. „Natürlich kennen wir Leipzigs Stärken. Nach der ersten Saisonniederlage des DHfK in Saarlouis (24:26/d. Red.) wird die Truppe vor eigenem Publikum auf Rehabilitation aus sein. In der ausgeglichenen zweithöchsten deutschen Spielklasse ist aber alles möglich – auch Favoritenstürze“, gibt Kapitän Jens Dethloff vielsagend zu Protokoll. Um die Arena-Festung zu stürmen, muss beim HCE alles passen, zumal die Rostocker in den vergangenen drei Jahren (27:33, 24:28, 19:31) stets mit leeren Händen wieder an die Ostseeküste zurückkehrten.


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