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2. Handball-Bundesliga : Empor von „Wild Boys“ vorgeführt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Handball-Zweitligist erlebt beim 24:36 (9:18) in Bittenfeld ein Debakel und muss weiter um Klassenerhalt bangen

Die sportliche Krise beim HC Empor Rostock hat sich verschärft. Der personell stark geschwächte und mit nur acht Feldspielern angetretene Handball-Zweitligist kassierte gestern Abend beim TV Bittenfeld eine 24:36 (9:18)-Klatsche und muss weiter um den Klassenerhalt zittern.

Nach ausgeglichener Anfangsphase (2:2, 4:4), in der Empor auf Augenhöhe agierte und sogar Youngster Robert Barten traf (5:6), setzten sich die Gastgeber Stück für Stück auf 10:6 (14.) ab. Trtik nahm eine Auszeit, die ihre Wirkung verfehlte. Während Florian Zemlin und Vyron Papadopoulos Pech hatten und nur den Pfosten trafen, erhöhten die „Wild Boys“ durch ihre bärenstarken Rückraumakteure auf 12:6. Dabei stand die HCE-Abwehr, in der der verletzte Norman Flödl schmerzlich vermisst wurde, oft auf verlorenem Posten. Beim 7:15 aus Sicht der Gäste bahnte sich ein Debakel an. Und auch bis zur Pause konnten Empors Schützen, die immer wieder an TVB-Keeper Jürgen Müller scheiterten, den Rückstand nicht verkürzen – 9:18.

Im zweiten Abschnitt das gleiche Bild: Empor tat sich im Vorwärtsgang gegen die gut postierte Abwehr schwer und fand in Keeper Müller seinen Meister (16 Paraden). Die zahlreichen technischen Fehler und Ballverluste nutzten die Gastgeber meist im Tempogegenstoß gnadenlos aus – 24:12 (40.).

Zwar verkürzten Barten, der angeschlagen in die Partie gegangene René Gruszka und Roman Becvar auf 15:25, doch das war nur ein Strohfeuer. Spätestens beim Stand von 17:31 (47.) ging Empor in der fast zu fairen Partie (nur eine Zeitstrafe) mit wehenden Fahnen unter. In den Schlussminuten ließ Bittenfeld die Zügel lockerer, sodass die Rostocker etwas Ergebniskosmetik zum 24:36-Endstand betreiben durften.

Bittenfeld: Müller, Sdunek – Schweikardt 1, Jungwirth 3, Friedrich 2, Heib 5/2, Schöbinger 3, Baumgarten 4, Schimmelbauer, Weiß 4, Kienzle 1, Seiz 3, Szczesny 6, M’Bengue 4
Rostock: Kominek, R. Wetzel – Zemlin 3, Gruszka 6, Papadopoulos 7/2, Mladenovic 3, Becvar 3, Barten 2, Zboril, Meuser, Prüter
Siebenmeter: Bittenfeld 2/2, Rostock 2/5
Zeitstrafen: Bittenfeld 0, Rostock 2 Minuten
Schiedsrichter: Kilp/Maier (Oberursel/Steinbach)
Zuschauer: 1749

 

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