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Handball, 2. Bundesliga : Empor verliert beim Spitzenreiter

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Bei der ersten Niederlage für Trainer Aaron Ziercke ist der SC DHfK Leipzig den Ostseestädtern hoch überlegen

svz.de von
erstellt am 27.Okt.2014 | 08:00 Uhr

Die Zweitliga-Handballer des HC Empor Rostock haben am Sonnabend die erste Niederlage unter ihrem neuen Trainer Aaron Ziercke hinnehmen müssen. Ohne Regisseur Roman Becvar (Handbruch) und Tom Wetzel (Muskelfaserriss) brachten sie bei Spitzenreiter SC DHfK Leipzig zu wenig Angriffsgewicht auf das Parkett und verloren am Ende mit 24:31 (9:14).

Keine 30 Minuten waren vor 2192 Zuschauern in der Arena Leipzig gespielt, da musste Maic Sadewasser das erste Mal auf die Bank. Zehn Minuten später die zweiten Strafminuten. In der 41. Minute war das Spiel für den Abwehrspieler beendet – Disqualifikation nach dritter Herausstellung. Trotzdem: Nicht die Abwehr hat beide Punkte verloren. Eine Vielzahl der 31 Gegentore waren hausgemacht durch eine desolate Angriffsleistung der Rostocker.

In den ersten 30 Minuten warfen die Männer von der Küste ihren Ex-Mitspieler Felix Storbeck nahezu berühmt. Ein Dutzend Mal fand der Ball nicht den Weg in den Kasten der Gastgeber. Da sich Empor zudem auch zahlreiche technische und Regelfehler leistete, war der Sprung vom 5:5 in der 12. Spielminute zum 5:11 in der 23. Minute nicht aufzuhalten. Noch Schlimmeres verhinderte nur Torhüter Paul Porath mit zahlreichen Paraden. Auch die Pausenansprache von Coach Aaron Ziercke änderte nichts an der Angriffsführung der Männer um Kapitän Jens Dethloff.

Erneut dominierten Fehlwürfe und Ballverluste. Beim 11:17-Zwischenstand in der 37. Minute musste der Trainer die grüne Karte zum Team-Timeout auf den Tisch legen. Im Anschluss verkürzten die Rostocker auf 13:17 (41.). Auch dank erneuter Glanztaten des jungen Porath schnupperten sie am Ausgleich. Doch auch in dieser entscheidenden Phase blieb es dabei: Die Hansestädter stellten sich im Vorwärtsgang stets selbst ein Bein. Die Partie war endgültig gelaufen, als die DHfK aus dem 15:20 (45.) das vorentscheidende 18:26 (51.) machte. Auch die letzte grüne Karte Zierckes brachte wenig Änderung. Die in der Abwehr gewonnenen Bälle wurden im Angriff auch weiterhin leichtfertig verspielt.


Leipzig: Storbeck, Tovas – Semper 6, Emanuel, Streitenberger 4, Krzikalla 5, Pöter 4/2, Oehlrich, Greß, Boese, Roschek 3, Weber 3/1, Milosevic 6, Pechstein
Rostock: P. Porath, Malitz – Gruszka 6/2, Hruscak 2, Mladenovic 2, Papadopoulos 7/4, Flödl 3, Zemlin 1, Dethloff 2, Sadewasser, Hövels 1, Zboril
Siebenmeter: Leipzig 4/3, Rostock 7/6
Strafminuten: Leipzig 0, Rostock 8
Schiedsrichter: J. Lier/M. Lier (Stuttgart)



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