2. Handball-Bundesliga : Empor trifft auf Bollwerk

Keeper Robert Wetzel zeigte in der Endphase beim 32:29 gegen Altenholz einige starke Paraden. Eine gute Torhüterleistung braucht Empor auch gegen Hüttenberg.
Keeper Robert Wetzel zeigte in der Endphase beim 32:29 gegen Altenholz einige starke Paraden. Eine gute Torhüterleistung braucht Empor auch gegen Hüttenberg.

Sonntag letztes Heimspiel des Jahres gegen den TV Hüttenberg

svz.de von
12. Dezember 2013, 19:34 Uhr

Am Sonntag steht für den Handball-Zweitligisten HC Empor Rostock das letzte Heimspiel des Jahres auf dem Programm. Zu Gast in der Stadthalle ist ab 16.30 Uhr der TV Hüttenberg.

„Das wird eine ganz schwere Partie. Hüttenberg ist die Mannschaft der Stunde, hatte zuletzt einen richtigen Lauf. Mit dem Zugang des erstligaerfahrenen Alois Mraz aus Wetzlar konnte das Abwehrsystem von 3:2:1 auf ein aggressives 6:0 umgestellt werden“, sagt HCE-Trainer Dr. Rastislav Trtik.

Nach schwachem Saisonstart (3:13 Punkte) holten die Gäste zuletzt 11:3 Zähler, sind seit fünf Begegnungen ungeschlagen. Auswärts wurde unter anderem in Leipzig gewonnen (29:27) und beim VfL Bad Schwartau nach Drei-Tore-Rückstand in den letzten vier Minuten noch ein 24:24 erreicht. Für die zuletzt müde wirkenden Ostseestädter wird es nochmals eine schwere Prüfung. Trtik: „Ich bete zum lieben Gott, dass die Weihnachtspause bald kommt.“

Sein Gegenüber Heiko Karrer, der als Co-Trainer der deutschen U 18 unter anderem die Rostocker Robert Barten und Julius Paul Porath auf die EM-Qualifikation vorbereitet, meint: „Die Mannschaft strotzt nur so vor Selbstvertrauen. Die Grundlage für unseren positiven Trend liegt vor allem in der Defensive.“ Auf dem Parkett begegnen sich auch zwei Landsleute: Rostocks Roman Becvar und Alois Mraz spielen gemeinsam in der tschechischen Nationalmannschaft. „Der kann zulangen und organisiert mit Marc Pechstein eine starke Abwehr“, berichtet Becvar aus eigener Erfahrung.

In Empors Defensive, die zuletzt eher einem löchrigen Schweizer Käse glich, kommt vor allem auf Vyron Papadopoulos und René Gruszka Schwerstarbeit zu. Ihre Pendants Daniel Wernig (72 Tore) und Andreas Lex (59) sind pfeilschnell auf den Beinen. „Die müssen wir unbedingt festmachen“, so Gruszka.

Gefahr droht den Hansestädtern, bei denen der Einsatz von Robert Barten nach Knöchelverletzung noch fraglich ist, auch durch Marc Pechstein sowie Junioren-Nationalspieler Patrick Schmidt im Rückraum. Trotz der vielen angeschlagenen Spieler wollen die Rostocker „noch einmal richtig Gas geben, das letzte Quäntchen Kraft mobilisieren“, sagt Kapitän Jens Dethloff.

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