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2. Handball-Bundesliga : Empor startet mit einigen Fragezeichen

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Rostocker Handball-Zweitligist beginnt nach dreiwöchiger Winterpause mit Vorbereitung auf die zweite Hälfte der Saison 2013/14

Die Zeit der Faulenzerei ist vorbei, die Akkus sind wieder aufgeladen. Der HC Empor startete am Sonnabend seine Vorbereitung auf den Rest der Zweitliga-Saison 2013/14, die mit der letzten Hinrunden-Begegnung am 29. Januar bei der HSG Tarp-Wanderup fortsetzt wird. „Zunächst stehen zwei Wochen mit harter Arbeit vor den Jungs, ehe wir uns dann gezielt dem Liga-Schlusslicht widmen“, sagt HCE-Coach Dr. Rastislav Trtik. Der Handball-Lehrer wird in den kommenden Tagen sicher nicht alle Aktiven über einen Kamm scheren. Individueller sollen Belastung und Regeneration gestaltet werden. „Wir setzen die Untersuchungen der Spieler im Moorbad in Bad Doberan fort, lassen die Ergebnisse einfließen. Zudem wird dort das Team in sportgerechter Ernährung unterrichtet“, lässt der Tscheche in seine Planung blicken.


Morgen Testspiel um 18.30 Uhr gegen Stettin


Gestern absolvierten die Hansestädter allein drei Einheiten. Traditionell wurde morgens in Warnemünde in Richtung Stolteraa an der frischen Ostseeluft gelaufen. Anschließend wurden im Kraftraum der altehrwürdigen Fiete-Reder-Halle Hanteln gestemmt. Abends kam die Truppe erneut in Marienehe zusammen und bekam endlich den Hanball zu sehen. Immerhin stehen morgen (18.30 Uhr) und am Mittwoch (15 Uhr) an gleicher Stätte gegen Gazprom Pogon Stettin (Dritter der polnischen Eliteliga) zwei Tests auf dem Programm.

Trtik zeigte sich erfreut, dass seine Schützlinge die ihnen auferlegten Hausaufgaben in Sachen Athletik und Ausdauer absolviert hatten. Alle Spieler wirkten fit. Kapitän Jens Dethloff – frisch rasiert und mit Kurz-Haar-Frisur – sah fast zehn Jahre jünger aus und flachste: „Drei Wochen frei taten ihr Übriges. Zudem sind durch die Lauferei einige Kilos runter.“ Auch Tom Wetzel machte einige Übungen mit und hofft auf uneingeschränkte Steigerung der Belastung.

Sportlich erwartet den Zweitligisten eine ungewisse Rückrunde. „Wir streben einen einstelligen Tabellenplatz an“, so „Jenner“, wohlwissend, dass personell einige Fragezeichen hinter dem Aufgebot der Rostocker stehen. Dazu der Coach: „Es braucht sicher keiner erwarten, dass wir die herausragende Leistung aus dem Vorjahr wiederholen können. Damals waren alle zum Kader gehörenden Spieler in bester körperlicher Verfassung. Das war eine ganz andere Ausgangsposition. Diesmal gibt es einige Unwägbarkeiten.“ Und die umreißt er näher: „Roman Becvar ist das beste Beispiel. Mit seinem Zugang kam damals neuer Schwung ins Team. Das setzte sich auch zu Beginn der jetzigen Saison fort. Seit Mitte Oktober konnte er durch verschiedene verletzungsbedingte Ursachen nur eingeschränkt trainieren, zeigte sich zuletzt beim Nationalteam nicht in bester körperlicher Verfassung. Wie kommt er von der EM wieder? Oder Florian Zemlin: Hat er seinen Muskelfaserriss voll auskuriert? Wann steht mir Tom Wetzel wieder in alter Form zur Verfügung? Das sind alles Dinge, die ich heute noch nicht beantworten kann.“

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erstellt am 12.Jan.2014 | 20:46 Uhr

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