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Handball : Empor so dicht vor einer Überraschung!

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Gäste führen beim Dritten HSG Nordhorn-Lingen schon mit 18:11 (39.) – und verlieren noch 23:25

Das gibt es doch nicht! Da steht der HC Empor bei Aufstiegskandidat HSG Nordhorn-Lingen vor einer dicken Überraschung – und gibt eine 18:11-Führung nach 39 Minuten noch aus der Hand! So standen die Hansestädter zum Schluss mit leeren Händen da: 23:25 (13:10)…

Verständlich, dass die Männer um Kapitän Jens Dethloff mit hängenden Köpfen das Parkett verließen. Zwei Drittel der Spielzeit hatten sie dominiert, den Kontrahenten an den Rand einer Niederlage gebracht. Eine Partie dauert aber 60 Minuten. Da kamen Parallelen zum 22:22 auf eigenem Parkett gegen Bittenfeld auf. Seinerzeit im Oktober vergab der HCE nach einem 15:7 und 16:10 (39.) noch den Sieg.

Dabei hatten es die Blau-Gelben am Sonnabend sogar in der Hand, ihre Sieben-Tore-Führung weiter auszubauen. Toon Leenders musste nach 38:10 Minuten auf die Strafbank, doch die Schützlinge von Aaron Ziercke schlugen aus ihrer numerischen Überlegenheit kein Kapital. Anders die Gastgeber. Deren Coach Heiner Bültmann bezwang die Ostseestädter schließlich mit ihren eigenen Waffen, stellte nach der Zeitstrafe gegen Roman Becvar (40:22) die Defensive auf ein 4:2-System um – zwei Kontertreffer.

Björn Buhrmester mit seinen insgesamt 19 Paraden und der sechsfache Torschütze Alexander Terwolbeck bliesen zur Nordhorner Aufholjagd: 16:20 (45.), Timeout HCE, 19:20 vier Minuten später und erneuter Versuch Zierckes, mit einer Auszeit gegenzusteuern. Doch Ineffektivität im Abschluss und technische Fehler häuften sich bei Empor. Spätestens nach der erstmaligen Führung der Hausherren (23:22/55.) stand die Halle kopf. Dabei war es lange Zeit mucksmäuschenstill. Die Gäste hatten sich gut auf die Stärken des Kontrahenten eingestellt, deckten mit ihrem wechselnden 4:2- und 6:0-Defensivsystem den gegnerischen Angriff zu. Vorn war Patrik Hruscak kaum zu stellen. Empor dominierte über 10:7 (21.) und 12:8 (27.) bis zum 18:11 klar. Bültmann gab zu: „Das waren schwer erkämpfte Punkte gegen starke Rostocker.“


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