HC Empor Rostock : Empor scheitert an der Verwertung seiner Großchancen

Kann sich nicht durchsetzen: Florian Zemlin bleibt hier am Bietigheimer Gerdas Babarskas hängen.  Fotos: Georg Scharnweber
Kann sich nicht durchsetzen: Florian Zemlin bleibt hier am Bietigheimer Gerdas Babarskas hängen. Fotos: Georg Scharnweber

Rostocker Handballer unterliegen zum Saisonabschluss in der 2. Bundesliga Bietigheim mit 27:30.

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05. Juni 2016, 21:00 Uhr

Der Schlussstrich unter das 21. Spieljahr des HC Empor in der 2. Handball-Bundesliga ist gezogen. Durch das 27:30 (15:15) auf eigenem Parkett gegen die SG BBM Bietigheim beendeten die Rostocker die Saison auf Position 16.

Die Gastgeber kämpften, stemmten sich bis zur letzten Sekunde gegen die neunte Heimniederlage sowie die
zu Hause nach Dormagen (14:26) und Henstedt-Ulzburg (16:24) mit 19:21 Punkten drittschlechteste Liga-Bilanz. Der HCE drehte ein 8:10 (17.) zum 12:10 (21.), lag noch einmal beim 13:12 (26.) vorn, scheiterte letztlich aber an eigenen Schwächen in der Verwertung von Großchancen sowie an den Unparteiischen Jan Grell und Raphael Piper aus Kiel.

Was speziell Grell – nicht zum ersten Mal – anbot, ging teilweise unter die Gürtellinie. Da gibt es Freiwurf für die Gäste. Schnelle Ausführung, bevor Empor sich formieren kann, Pass auf den allein an der Siebenmeter-Marke stehenden Rentschler – Tor. Die Regelwidrigkeit (Punkt 13:4 – befinden sich während der Ausführung Spieler des Werfers zwischen Torraum- und Freiwurflinie, müssen die Schiedsrichter die fehlerhafte Stellung korrigieren) wird nicht geahndet. Oder der „Fall“ von Florian Zemlin: Der Rostocker will im Angriff auf halblinks durchgehen, der Bietigheimer Dahlhaus verpasst ihm einen Schlag in die Magengegend, Zemlin kommt zu Fall, krümmt sich. „Schauspielerei haben die mir vorgeworfen. Wer mich kennt, weiß, dass ich so etwas noch nie gemacht habe. Ich bin über die Aussage immer noch nicht hinweg“, sagte der Regisseur nach dem Spiel. Unter dem Strich: Eine Partie, in der es eigentlich um nichts mehr ging, hätte bessere Schiedsrichter verdient gehabt.

Rostock: Kominek, P. Porath, Malitz (nicht eingesetzt) – Becvar 4, Meuser 3, Dethloff 1, Heil, Gruszka 3/1, Flödl, Zboril 1, Lux, Zemlin 3, J. Trupp 5, Papadopoulos 7, J. Porath (n. e.)

Bietigheim: Edvardsson, Gorobtschuk – Haller, Rentschler 3, Salzer 1, Dahlhaus 4, Schäfer 8/6, Babarskas, Barthe 2, Scholz 5, Döll 4, Boschen 1, Emrich, Emanuel. Siebenmeter: Rostock 2/1, Bietigheim 7/6. Zeitstrafen: Rostock 8, Bietigheim 4 Minuten. Schiedsrichter: Grell/Piper (beide Kiel). Zuschauer: 1250


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