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Handball : Empor mit mutiger Generalprobe

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Beim letzten Test vor dem Punktspielstart bieten Rostocker den Füchsen Berlin lange Paroli und unterliegen dem Erstligisten nur 31:41

Handball-Zweitligist HC Empor Rostock hat sich in seinem letzten Test gegen die Füchse Berlin gut aus der Affäre gezogen. Vier Tage vor dem Punktspiel beim TV Großwallstadt mussten sich die Hansestädter dem in Bestbesetzung antretenden deutschen Pokalsieger und EHF-Cup-Teilnehmer mit 31:41 (16:21) geschlagen geben.

Trainer Aaron Ziercke war mit dem Auftritt seiner Mannschaft im Sportforum Hohenschönhausen zufrieden: „Wir haben viele gute Dinge gezeigt. Die Füchse sind körperlich ein anderes Kaliber. Trotzdem hat mein Team in der Defensive meist gegengehalten und sich im Vorwärtsgang durchgesetzt. Etliche Kombinationen wurden gut zu Ende gespielt.“

In der Tat ist eine Differenz von je fünf Treffern pro Halbzeit gegen ein Team, in dem acht Teilnehmer an der Weltmeisterschaft in Katar standen (plus Neuzugang Evgeni Pevnov), achtbar. Sie machen halt den Klassenunterschied aus. Auch Füchse-Coach Dagur Sigurdsson war vor dem Bundesliga-Start mit dem Test gegen die Männer von der Warnow zufrieden: „Rostock hat uns gut gefordert.“

Die Hansestädter konnten entgegen ihrer Vorankündigung Tom Wetzel – wurde gegen den HSV Hamburg nach
Leistenbeschwerden geschont – einsetzen. „Das nicht über die volle Spielzeit, sondern nur punktuell. Mit seinen sechs Toren unterstrich Tom seinen Stellenwert“, so Ziercke. Auch Robert Barten stand nach seinem Pferdekuss wieder zur Verfügung. Aus dem Kader fehlten die Außen Julius Porath (Bänderriss), Jacub Zboril (Einsatz 4. Liga mit Doberan) und Paul Porath (Spiel A-Jugend gegen Hannover).

Beide Mannschaften agierten sehr aggressiv in der Abwehr. Natürlich besaßen die Berliner eine Übermacht an Ballgewinnen. „Das waren aus meiner Sicht einige zu viel“, urteilte Ziercke.

Dadurch ging speziell über den schwedischen Linksaußen Fredrik Petersen die Post ab. Aber auch die Gäste waren per erster und zweiter Welle erfolgreich, so dass der Empor-Coach resümierte: „Die Partien gegen Hamburg und Berlin waren wertvolle Tests. Sie haben gezeigt, an welchen Schrauben noch zu drehen ist. Insgesamt haben wir uns gut verkauft.“

HC Empor: Kominek, Malitz – Gruszka 5, Hruscak 2, Becvar 4, Wetzel 6, Papadopoulos 6, Flödl 1, Dethloff 2, Barten 3, Zemlin 1, Hövels 1, Sadewasser

Füchse Berlin: Heinevetter, Stochl – Wiede 5, Nenanic 1, Romero 1, Weyhrauch, Zachrisson, Jaszka 1, Horak 3, Igropulo 5, Nielsen 4, Petersen 12, Drux 2, Pevnov 4

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