2. handball-Bundesliga : Empor: Mehr Power im Rückraum

Endlich wieder dabei: Nach fünfwöchiger Verletzungspause kann der HC Empor Mittwochabend im Heimspiel gegen Aue auf die Wurfgewalt von Robert Wetzel zurückgreifen.  Fotos: Georg Scharnweber
Endlich wieder dabei: Nach fünfwöchiger Verletzungspause kann der HC Empor Mittwochabend im Heimspiel gegen Aue auf die Wurfgewalt von Robert Wetzel zurückgreifen. Fotos: Georg Scharnweber

Tom Wetzel gibt beim Rostocker Zweitligisten am Mittwoch gegen den EHV Aue sein Comeback

svz.de von
05. November 2014, 08:37 Uhr

„Mit den Erzgebirglern haben wir noch eine Rechnung offen“, sagt Kapitän Jens Dethloff vor der Partie der 2. Handball-Bundesliga zwischen dem HC Empor Rostock und dem EHV Aue am Mittwoch um 19.30 Uhr in der Ospa-Arena.

„Jenner“ denkt da neun Monate zurück. Damals gingen die Hansestädter am 20. Spieltag beim 20:26 in der Stadthalle regelrecht unter. Es war der Anfang einer Negativserie der Männer von der Warnow. In den restlichen 18 Saisonpartien wurden lediglich noch sieben Pluspunkte eingefahren.


Aue ist die Wundertüte der Liga


Mit dem EHV Aue (9:11 Punkte/-3 Tore) reist ein Team mit zwei Gesichtern zum ebenfalls mit 9:11 Zählern (-23 Tore) ausgestatteten Rostocker Club. Das Auf und Ab der Resultate ist vergleichbar mit einer Wundertüte. Es weiß vorher niemand, was da drin ist. Die Zuschauer müssen sich heute also auf Überraschungen einstellen.

Nur gut, dass Empor-Coach Aaron Ziercke mit dem geplanten Einsatz von Tom Wetzel – der 23-Jährige bestritt Ende September in Hamm seine letzte Partie und fiel durch einen Muskelfaserriss aus – für den Rückraum eine Alternative mehr besitzt. Er im linken Rückraum, Nemanja Mladenovic als Regisseur und Patrik Hruscak rechts sollten eine Gewähr für mehr Druck sein. „Bei 100 Prozent ist der Tom aber noch nicht“, warnt Ziercke vor übertriebenen Erwartungen.

Im Klartext: Alle müssen ihr Scherflein zur Gefahr aus der zweiten Reihe beitragen. In dieser Hinsicht hatte zuletzt bei einigen Aktiven der Motor ein wenig gestottert, wurde nicht zielorientiert genug agiert. „Vor allem dürfen sich die in Leipzig aufgetretenen Mängel beim Übergang von erkämpften Bällen zu schnellen Angriffen nicht wiederholen. Da ist einfach mehr Konzentration an den Tag zu legen, insgesamt die Effektivität zu erhöhen“, fordert der Empor-Coach.

Die einzubringende bessere Ausbeute ist auch mit Blick auf den routinierten Radek Musil im Gäste-Tor gerichtet.
Bei den Einheimischen werden erneut die Youngster Paul Porath und Tobias Malitz das Keeper-Gespann bilden. Jan Kominek ist nach Fingerbruch noch nicht einsatzfähig. „Das dürfte in einer Woche im Heimspiel gegen Emsdetten der Fall sein“, sagt der 33-Jährige und ergänzt mit Blick auf seine Nachwuchs-Keeper: „Bisher haben sie ja einen tollen Job gemacht.“


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen