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2. Handball-Bundesliga : Empor ist auf Drittliga-Sturzflug

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Rostocker Handball-Zweitligist enttäuscht gegen TuSEM Essen auf ganzer Linie und unterliegt zu Hause vor 700 Zuschauern mit 21:31

svz.de von
erstellt am 18.Feb.2017 | 05:00 Uhr

Handball-Zweitligist HC Empor Rostock befindet sich im freien Fall in die Drittklassigkeit. Gestern Abend unterlag das Schlusslicht zu Hause vor 700 Zuschauern dem Drittletzten TuSEM Essen nach einer indiskutablen Leistung mit 21:31 (6:18). Kein Kampf, kein Aufbäumen – die Spieler ergaben sich in ihr Schicksal. „Bis auf wenige Ausnahmen hat uns die Mannschaft heute gezeigt, dass es ihr nichts ausmacht, wenn sie in die 3. Liga absteigt. Alle im Verein versuchen wirklich alles. Wir akquirieren neue Sponsoren, um die Truppe zu verstärken, die dann solch eine Leistung abliefert. Ich bin richtig sauer“, sagte Jens Gienapp, Vereinsvorsitzender des HC Empor.


Schon zur Pause war alles entschieden


Beim 4:14 lagen die Gelb-Blauen erstmals mit zehn Toren hinten, war das Duell quasi in der 24. Minute schon vorentschieden. Denn eine Aufholjagd oder wenigstens ein Zerren an den Ketten fand nicht statt. Essen reichte eine durchschnittliche Leistung, um einen ungefährdeten Sieg einzufahren. In dieser Form wird Empor die Liga keinesfalls halten und – vielmehr noch – muss sich auch ernsthafte Sorgen um die Zukunft machen. An den Klassenerhalt mag keiner, der gestern in der Halle war, mehr so recht glauben. „Das Bitterste ist, dass uns Essen vormachte, wie Abstiegskampf geht“, so Gienapp.

Empor: Leon Mehler, P. Porath,Malitz (n. e.) – Trupp, Flödl 5, Jaeger, Lux 1, Heil, Papadopoulos 9/3, Meuser 1, Lind, Zourek 3, Zemlin 2, Iliopoulos

Essen: Bliss, Heissenberg – Beyer 8/2, Ellwanger 2, Keller 4, Hegemann 6, Roosna, Wöss 1, Kintrup 1, Tovornik, Szczesny 2, Ridder 3, Seidel 3, Mürköster 1

Siebenmeter: Rostock 5/3 (8./Papadopoulos und 14./Lind scheitern), Essen 2/2. Zeitstrafen: jeweils 4 Minuten. Schiedsrichter: Sebastian und Matthias Klinke (SG Bordesholm/Brügge). Zuschauer: 700

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