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2. Handball-Bundesliga : Empor gibt Zepter aus der Hand

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Rostocker Handball-Zweitligist unterliegt gestern Abend trotz zeitweiliger Führung dem ASV Hamm-Westfalen mit 25:28 (16:13)

Das tut weh: Der HC Empor Rostock hat gestern Abend im Nachholspiel gegen den ASV Hamm-Westfalen in der 2. Handball-Bundesliga seine fünfte Heimniederlage kassiert. Vor 600 Zuschauern unterlag das stark ersatzgeschwächte Team von Coach Dr. Rastislav Trtik in der Ospa-Arena mit 25:28 (16:13). Für die Hansestädter war es allerdings in der kleineren Heimspielstätte der erste Doppelpunktverlust in dieser Saison.

„Wir haben alles versucht, doch die personelle Überlegenheit des Kontrahenten konnten wir nicht ausgleichen. Hamm besaß einfach mehr Wechselmöglichkeiten. Zudem scheiterten wir in der zweiten Halbzeit an unserem Unvermögen beim Torabschluss“, resümierte HCE-Kapitän Jens Dethloff.

Neben seinem ohnehin mit erfahrenen Kräften bestens besetzten Stammsechser standen Gäste-Trainer Kay Rothenpieler auch die mit Zweitspielrecht der Erstligisten Minden und Lemgo ausgestatteten Markus Fuchs sowie David Wiencek zur Verfügung. „Dadurch waren wir gegenüber dem 30:30 in Essen noch stärker“, bekannte Rothenpieler.

Die Gastgeber gaben die Partie in der zweiten Halbzeit aus der Hand. Der Beginn glich dem vor dem Wechsel. Hamm bestimmte bis zum 7:4 (11.) die Szenerie, bevor der HCE das Kommando übernahm. Wiederholung dann in Halbzeit zwei. Der ASV machte aus dem Drei-Tore-Rückstand mit einem Viererpack sogar das eigene 17:16 (36.). Acht Angriffe blieb Empor ohne Treffer. Unerklärlich aber auch, weshalb Coach Dr. Trtik nicht jene Formation mit zwei Kreisläufern auflaufen ließ, die vor dem Wechsel Empor erstmals mit 11:10 (23.) in Führung gebracht hatte. So versandeten viele Angriffe, scheiterten die Einheimischen am Ex-Rostocker Felix Storbeck. Trotz aller Unzulänglichkeiten lag der HCE zehn Minuten vor Ende 23:21 vorn. Dann folgten erneut neun Angriffsnieten. So war das Ding gegessen, kam auch bei Vyron Papadopoulos bei der Ehrung zum Spieler der Saison keine Freude auf.

Rostock: Kominek, R. Wetzel – Gruszka 5/1, Becvar 2, Mladenovic 4, Papadopoulos 6/1, Dethloff 1, Flödl, Gamrat 5, Prüter, nicht eingesetzt: Porath, Meuser, Zboril, Voigt
Hamm: Storbeck, Mrkva – Struck 6, Simon 5/2, Wiegers 3, Schneider 1, Macke 2, Zdrahala 1, Gudat 4, Fuchs 6, Wiencek
Siebenmeter: Rostock 4/2, Hamm 5/2.
Zeitstrafen: Rostock 4, Hamm 6 Minuten.
Schiedsrichter: Fröbe/Pesth (Kühnau/Köthen)



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