2. Handball-Bundesliga : Empor gegen Wölfe in der Bringepflicht

Bangen um Vyron Papadopoulos: Empors Grieche plagt sich mit Beschwerden am Halswirbel.
Bangen um Vyron Papadopoulos: Empors Grieche plagt sich mit Beschwerden am Halswirbel.

Rostocker wollen am Sonntag (16.30 Uhr Ospa-Arena) im Heimspiel gegen den Sechzehnten DJK Rimpar in die Erfolgsspur zurückkehren.

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21. Februar 2014, 10:10 Uhr

Vorsicht vor den Wölfen! Mit dem Aufsteiger und Sechzehnten DJK Rimpar Wölfe (13:27 Punkte) erwartet den HC Empor Rostock (12./22:20) am 23. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga am Sonntag ab 16.30 Uhr in der Ospa-Arena eine ganz harte Nuss. „Wir müssen aufpassen, uns denen nicht zum Fraß vorwerfen zu lassen“, meint Angriffsregisseur Roman Becvar.

Der Tscheche sagt das nicht von ungefähr, verweist auf die Auswärtsstärke des Kontrahenten. Schon sieben Zähler holte Rimpar auf fremdem Parkett. Bittenfeld (25:28), Altenholz (25:32), Aue (26:26) und Saarlouis (26:29) mussten anerkennen, dass mit den Gästen aus dem Landkreis Würzburg nicht gut Kirschenessen ist.

„Kampf, Leidenschaft und eine ungeheure Spieldisziplin zeichnen unseren Kontrahenten aus. Es ist ein intelligentes, junges Team mit unheimlich viel Potenzial“, charakterisiert Empor-Trainer Dr. Rastislav Trtik die Wölfe.

„Die Wand“, wie Max Brustmann im Rimpaer Tor genannt wird, gehört zu den besten Keepern der Liga. „Gegen den ist im Abschluss volle Konzentration angesagt“, weiß René Gruszka aus dem Hinspiel, das der HCE mit 28:24 gewann. Kapitän Jens Dethloff ergänzt: „Steffen Kaufmann auf Halbrechts und Regisseur Tom Spieß machten uns damals mit sieben beziehungsweise fünf Treffern das Leben schwer. Wir müssen in der Defensive wachsam sein.“

Trtik plagen einige Besetzungsprobleme. Tom Wetzel fällt infolge der dritten Wadenbein-OP bis zum Saisonende aus, Sven Thormann (Knieprobleme) ist ohnehin abgeschrieben. Füchse-Leihgabe Oliver Milde muss erneut im EHF-Pokal für die Berliner ran, kann auch eine Woche später in Großwallstadt nicht dabei sein. Neuzugang Nemanja Mladenovic ist noch gesperrt. Zu allem Überfluss sieht es auch bei Vyron Papadopoulos, der morgen seinen 28. Geburtstag begeht, nicht gut aus. Den Griechen plagt eine Blockierung des Halswirbels. Zudem macht Abwehrchef Norman Flödl eine Bizeps-Sehnenreizung der rechten Schulter zu schaffen.

Trotzdem sollte beim HCE Bringepflicht angesagt sein. Gerade in dieser schwierigen Phase müssen Rastislav Trtik und seine Spieler beweisen, dass das Team zusammensteht. Zumal die Blau-Gelben aus dem 20:26 gegen den EHV Aue und vom 28:35 bei der TSG Friesenheim etwas gutzumachen haben.

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