Handball, 2. Bundesliga : Empor bricht heute Richtung Ludwigshafen auf

Vyron Papadopoulos hofft morgen in Ludwigshafen wieder auf einen solchen Lauf wie hier im Hinspiel, als er sieben Tore warf.
Vyron Papadopoulos hofft morgen in Ludwigshafen wieder auf einen solchen Lauf wie hier im Hinspiel, als er sieben Tore warf.

Rostocker sind beim Tabellenzweiten erneut klarer Außenseiter. Oliver Milde und Neuzugang Nemanja Mladenovic fallen aus.

von
15. Februar 2014, 10:00 Uhr

„Auf dem Weg nach oben“ (Slogan auf ihrer Homepage) ist die TSG Ludwigshafen-Friesenheim, in der 2. Handball-Bundesliga morgen ab 17 Uhr in der Friedrich-Ebert-Halle Ludwigshafen Kontrahent des HC Empor Rostock, bitter abgestürzt: Vier Niederlagen in den letzten fünf Partien, davon zwei gegen Leipzig (22:27) und Essen (32:36) auf eigenem Parkett. Trotzdem belegen die Pfälzer noch Platz zwei. Doch die Verfolger im Kampf um einen der drei Aufstiegsplätze sind bedrohlich nahegerückt.

Doch auch die Rostocker erlitten jüngst beim 20:26 gegen Aue einen Rückfall in Uraltzeiten. Dabei stand sogar Trainer Dr. Rastislav Trtik in der Kritik. Beim 15:20 (44.) und spätestens 20:23 (56.) hätte er eine Auszeit nehmen müssen. Er tat es nicht…

Nun also die nächste Aufgabe in Ludwigshafen. „Die Luft in der Halle wird aufgrund der letzten Resultate unseres Gegners sicherlich brennen. Darauf müssen wir uns einstellen“, weiß Vyron Papadopoulos. Der Grieche hofft, dass seinem Team das zuletzt fast ganz fehlende Flügel- und Umkehrspiel wieder gelingt, und spricht hier zugleich für René Gruszka, seinen Partner auf der anderen, der rechten Seite. Sieben Tore warf „Papa“ beim 32:29 im Hinspiel. Dazu acht Treffer von Roman Becvar – vielleicht ein Fingerzeig darauf, dem tschechischen Rückraum-Mann wieder die volle Verantwortung für die Angriffsregie zu übertragen.

Der HCE ist bei den „Eulen“ noch ohne Punktgewinn. 24:29 und 28:34 gingen die bisherigen Auswärts-Vergleiche aus.

Empor wird die Reise in das etwa 750 Kilometer entfernte Ludwigshafen bereits heute antreten. Verzichten müssen die Rostocker noch auf Nemanja Mladenovic. Der Neuzugang erhielt nach einer roten Karte im Spiel des VfL Gummersbach II beim Leichlinger TV zwei Spiele Sperre. Der HCE hat an die Schiedskommission des Deutschen Handball-Bundes ein Gnadengesuch gerichtet. Wird diesem stattgegeben, würde Mladenovic am Sonntag in einer Woche zu Hause gegen Rimpar debütieren.

Fehlen wird auch Oliver Milde. Er muss für seinen Stammverein Füchse Berlin im EHF-Pokal bei MSK Hlohovec ran. Da sich bei den Hauptstädtern Pavel Horak und Paul Drux verletzten und womöglich länger ausfallen, besteht die Gefahr, dass Milde dem HCE noch öfter nicht zur Verfügung steht. Weiterhin ist der Einsatz von Lukas Gamrat wegen einer Nasenblessur fraglich.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen