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HC Empor Rostock : Empor braucht Sieg zum 60.

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Rostocker Handball-Zweitligist trifft morgen um 15 Uhr in der Stadthalle im Kellerduell auf Eintracht Hagen

Daumen hoch oder runter? Fest steht jedenfalls, dass sich der Handball-Zweitligist HC Empor Rostock morgen im Kellerduell gegen den bis auf einen Zähler herangerückten VfL Eintracht Hagen keinen Lapsus erlauben darf. „Es mag ja abgedroschen klingen, aber es ist ein echtes Vier-Punkte-Spiel“, meint Sven Thormann, Geschäftsführer der Empor Rostock Handball GmbH, und ergänzt zu der um 15 Uhr in der Stadthalle beginnenden Partie: „Mit dem Spiel begehen wir auch das 60. Empor-Jubiläum, erwarten hierzu rund 3000 Zuschauer. Da ist trotz Personalnot der Sieg einfach ein Muss.“

Auch Kapitän René Gruszka weiß um die Bedeutung der Begegnung: „Der Druck ist groß, liegt aber auf beiden Mannschaften. Wir müssen sofort vorn und hinten eine konzentrierte Spielweise an den Tag legen, dürfen den Gästen durch engagierte Abwehrarbeit keinen Raum lassen.“ Speziell auf seiner Deckungsseite sind mit Jens Reinarz (137 Saisontore) und Sebastian Schneider (108) die erfolgreichsten Werfer der Gäste aus dem südöstlichen Ruhrpott zu Hause.

„Allein an der Trefferquote kann nicht alles festgemacht werden. Es gibt Spieler, die viel für den Einsatz der Nebenleute arbeiten, quasi Schaltstationen sind. Der Isländer Fannar Thor Fridgeirsson (Anfang März Vertrag beim VfL aufgelöst –
d. Red.) war ein derartiger Akteur“, weiß Norman Flödl aus dem mit 26:30 verlorenen Hinspiel.

Da sich Fridgeirssons Nachfolger Simon Ciupinski nach Verletzung für morgen wieder einsatzfähig gemeldet hat, auch Jens Reinarz mit überraschenden Anspielen und Einsetzen der rechten Aufbauseite diesen Part gut ausführen kann, wird vollste Aufmerksamkeit angesagt sein. Dies ist auch dem Statement von Gäste-Coach Lars Hepp zu entnehmen: „Wir wollen unsere kleine Serie von zuletzt 5:1 Zählern fortsetzen. Wir reisen bereits am Sonnabend an. Abends werden wir nochmals trainieren. Mit zwei Punkten soll die Ostseeküste wieder verlassen werden.“ Mit den beiden Zählern hat der VfL-Trainer sicher Recht – ob es aber die richtigen werden?! Roman Becvar, dessen gleichnamiger Vater acht Jahre für Hagen spielte, erwidert selbstbewusst: „Es können ja auch zwei Minuspunkte sein.“

Für HCE-Coach Aaron Ziercke wird es darauf ankommen, seine Schützlinge vor allem mental gut auf den Fight vorzubereiten. Denn: Nach einer alten Binsenweisheit ist der stärkste Muskel der Kopf. Dabei steht der 44-Jährige personell vor keiner leichten Aufgabe. Kevin Lux hat sich das Knie verdreht, fällt drei Wochen aus. Auch hinter Kenji Hövels (erneut muskuläre Probleme) steht mehr als nur ein Fragezeichen.

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