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Sport in Rostock

17. Dezember 2017 | 03:25 Uhr

Empor bangt um Jan Kominek

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Der tschechische Keeper wird auch noch kardiologisch untersucht / Einsatz am Wochenende bei den Rimpar Wölfen fraglich

Schock für Handball-Zweitligist HC Empor Rostock: Jan Kominek musste ins Südstadt-Klinikum. Der Keeper hatte beim 26:27 gegen den TV Großwallstadt einen Ball auf die Brust bekommen und klagte anschließend über Atemnot. Teamärztin Dr. Sabine Niendorf brachte ihn sogleich in die Notaufnahme. „Ich habe ihn vorhin (gestern – d. Red.) besucht. Es ging ihm den Umständen entsprechend auch schon besser“, sagte Juliane Radike, Geschäftsführerin der Empor Handball GmbH.

Ob die Ostseestädter den tschechischen Schlussmann am Sonnabend in der Auswärtspartie bei den DJK Rimpar Wölfen einsetzen können, ist offen. Gestern wurde bei Jan Kominek vor seiner Entlassung aus dem Krankenhaus eine Reihe von Untersuchungen durchgeführt (Röntgen, Magnetresonanztomographie/MRT, Computertomographie/CT). „Die behandelnden Ärzte wollten auf Nummer sicher gehen“, so Juliane Radike.

Fällt auch eine für Donnerstag vorgesehene kardiologische Untersuchung positiv aus, könnte Empor den 33-Jährigen beim Spitzenreiter einsetzen. Ansonsten wird erneut Tobias Malitz zwischen die Pfosten rücken, der Kominek bereits gegen Großwallstadt ordentlich vertrat. „In Rimpar wollen sich die Jungs die beiden gegen Großwallstadt verlorenen Punkte zurückholen“, ist sich Radike sicher.

Im Klinikum hatte sich der Tscheche bei der Geschäftsführerin als Erstes über den weiteren Verlauf des Heimspiels erkundigt: „Ich schilderte ihm natürlich die Details, berichtete auch über die Paraden von Tobias Malitz.“

Das Ergebnis hatte Kominek bereits von Trainer Dr. Rastislav Trtik erfahren. „Wir tauschten uns noch am Abend per SMS aus. Da ging es Jan schon besser. Ich drücke die Daumen“, so „Rasti“.


Paul Porath wäre der Ersatz


Einen „Plan B“ für den Ausfall seines Stammkeepers hat der 53-Jährige schon in der Tasche. Der würde darin bestehen, den U18-Nationalkeeper Paul Porath mit nach Rimpar zu nehmen. „Das werde ich mit dem A-Jugend-Trainer besprechen. Wir haben ohnehin eine Beratung“, sagte Trtik.

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