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2. Handball-Bundesliga : Empor: Auftakt mit Rückenwind

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Nach dem spektakulären Auftritt im DHB-Pokal empfängt Rostocker Handball-Zweitligist morgen zum Saisonstart ThSV Eisenach

„Ich habe in meiner langjährigen Trainertätigkeit schon viel erlebt. Ein derartiges Highlight mit zwei Verlängerungen und Siebenmeterwerfen hatte aber Seltenheitswert. Die Pokalpartie gegen Essen war Werbung für unsere Sportart und für den HC Empor und zugleich Signal, am Sonntag im ersten Punktspiel gegen den ThSV Eisenach die Stadthalle zu füllen“, sagt Dr. Rastislav Trtik vor dem morgigen Saisonauftakt um 16.30 Uhr gegen die Wartburgstädter.


Roman Becvar ist wieder fit


In der Halbzeitpause werden die Einheimischen wissen, gegen welchen der 31 möglichen Kontrahenten sie am 21. Oktober in der 2. Pokalrunde antreten müssen. Die Auslosung findet vor dem Bundesligaspiel Rhein-Neckar Löwen gegen den SC Magdeburg statt.

Auch die Thüringer waren in der 1. Hauptrunde gefordert. Auf eigenem Parkett wurde Zweitliga-Absteiger SG Leutershausen mit 25:20 bezwungen. Nach dem 18:9 (34.) hatten die Schützlinge von Adalsteinn Eyjolfsson im Hinblick auf den Saisonauftakt in Rostock das Agieren eingestellt, spielten nach eigenem Bekunden nur noch „Schlafwagen-Handball“. „Gegen den HCE wäre das fatal“, so der Coach.

Der ThSV, im vergangenem Spieljahr als 17. aus der 1. Bundesliga abgestiegen, wird zu den heißesten Aufstiegs- anwärtern gezählt. Der verletzte Kapitän Benjamin Trautvetter unterstreicht das: „Wir wollen keine kleinen Brötchen backen.“ Und Eyjolfsson bestätigt: „Innerhalb von zwei Jahren ist die Beletage der stärksten Liga der Welt wieder ein Thema.“

Die Hansestädter müssen sich auf einen kampf- und spielstarken Kontrahenten einstellen. „Eisenach hat viel Qualität: Rückraum stark, Außen top und auch die Kreisläufer sorgen für Unruhe. Da kommt einiges auf uns zu, bedarf es in der Defensive Aggressivität, Zusammenhalt und ein schnelles Rückzugverhalten“, sagt Dr. Trtik. Für ihn ist es die vierte Bekanntschaft mit den Eisenachern seit seinem Amtsantritt zur Saison 2012/13: „Damals, ebenfalls fast zu Spieljahresbeginn, verloren wir mit 23:27. Das wollen wir natürlich ausschließen.“

In das gleiche Horn bläst Empor-Kapitän Jens Dethloff: „Wir haben gegen TuSEM Essen eine gute Generalprobe hingelegt. ,Rasti’ hat die Fehler ausgewertet. Das Team brennt darauf, die ersten Punkte für einen erfolgreichen Ligastart einzufahren.“ Dafür steht den Rostockern auch der tschechische Nationalspieler Roman Becvar wieder zur Verfügung. Nach seiner Kapselverletzung am rechten Daumen besitzt er aber noch Trainingsrückstand.

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