American Football : Einfache Rechnung für die Griffins: Gegen Essen muss ein Sieg her

Quarterback Phillip Garcia braucht wie alle Griffins einen Sahnetag, soll es mit einem Sieg gegen Essen klappen.
Quarterback Phillip Garcia braucht wie alle Griffins einen Sahnetag, soll es mit einem Sieg gegen Essen klappen.

Die American Footballer der Rostock Griffins brauchen im Relegationsspiel gegen die Assindia Cardinals einen Sieg, um in die 2. German Football League (2. GFL) Nord aufzusteigen.

svz.de von
23. September 2015, 22:00 Uhr

Die Ausgangslage ist im Prinzip einfach. Die American Footballer der Rostock Griffins brauchen im Relegationsspiel gegen die Assindia Cardinals einen Sieg, um in die 2. German Football League (2. GFL) Nord aufzusteigen. „Fakt ist, dass bei uns alles passen muss, wir einen Sahnetag erwischen müssen“, sagt Jens Putzier, Abteilungsleiter der Griffins.

Die Rostocker – Meister der Regionalliga Ost – unterlagen zum Auftakt der Entscheidungsrunde bei den Ritterhude Bagders (Meister Nord) unglücklich mit 6:13. Die Dachse wiederum kamen in Essen mit 0:43 unter die Räder. „Daher ist die Ausgangslage klar. Wir benötigen einen Sieg, um sportlich aufzusteigen. Es wird kein Rechnen auf dem Platz nötig sein“, so Putzier. Die Gäste sind allerdings ein Gegner von großem Kaliber: „Sie waren lange in der 1. und 2. Liga, haben zudem Spieler in ihren Reihen, die im Dunstkreis der Nationalmannschaft stehen. Dennoch glaube ich nicht, dass wir 0:40 oder dergleichen abgeschlachtet werden.“

Wie ernst die Essener das Duell am Sonnabend um 15 Uhr im Rostocker Leichtathletikstadion nehmen, verdeutlicht die Tatsache, dass das Team aus Nordrhein-Westfalen bereits morgen anreist. „Wir haben eine kleine Chance und wollen versuchen, sie mit der Unterstützung unseres tollen Publikums zu nutzen“, sagt Putzier, der darauf hofft, dass die 1000-Zuschauer-Marke am Wochenende geknackt wird: „Das wäre der Wahnsinn.“

Auch bei einer Niederlage wäre der Traum vom Aufstieg in die 2. GFL wohl nicht endgültig vorbei. Möglicherweise könnten die Rostocker auch wegen Umverteilungen nachrutschen.

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