Handball, 2. Bundesliga : Ein Geschenk für „Jenner“

Empor-Kapitän Jens Dethloff will sich einen Tag nach seinem 32. Geburtstag mit einem Heimsieg gegen den EHV Aue selbst belohnen. Fotos: Georg Scharnweber (2)
Empor-Kapitän Jens Dethloff will sich einen Tag nach seinem 32. Geburtstag mit einem Heimsieg gegen den EHV Aue selbst belohnen. Fotos: Georg Scharnweber (2)

Empor will einen Tag nach dem 32. Geburtstag von Jens Dethloff am Sonntag gegen Aue einen Sieg holen

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07. Februar 2014, 10:00 Uhr

„Wir spielen am Sonntag gegen den EHV Aue für unseren ,Capitano’. Ein nachträgliches Geschenk soll es zu seinem morgigen 32. Geburtstag geben. Bleiben beide Punkte in der Stadthalle, wird sich ,Jenner’ nach der Partie sicher großzügig zeigen“, sagt René Gruszka vor dem ersten Rückrunden-Heimspiel des Handball-Zweitligisten HC Empor Rostock um 16.30 Uhr in der Stadthalle und setzt damit Kapitän Jens Dethloff ein bisschen unter Druck.

Bis zur großen Sause wartet auf den HCE jedoch ein hartes Stück Arbeit. Die Gäste sind die Mannschaft der Stunde, spielten zuletzt Liga-Primus HC Erlangen nach einem 12:12 zur Pause noch mit 28:22 an die Wand. Sie überzeugen mit mannschaftlicher Geschlossenheit und Gefahr von allen Positionen. Zudem ist Aue auf Revanche aus, will nach drei Pleiten endlich den Bock umstoßen und einen Sieg gegen Empor einfahren. Das 24:25 aus dem Hinspiel liegt den Erzgebirglern noch schwer im Magen. „Das war unsere einzige Heimniederlage. Die wollen wir wieder gutmachen“, sagt Ladislav Brykner, einer von drei Tschechen im Team des Kontrahenten. Die Ansage passt genau zum Statement von EHV-Coach Runar Sigtryggsson: „In der Rückrunde wollen wir auswärts fünf Partien gewinnen und möglichst an der Ostseeküste damit anfangen.“

HCE-Trainer Dr. Rastislav Trtik kennt die Vorzüge des Gegners: „Kampfstark, sicher im Positionsangriff, und mit Keeper Radek Musil (40) haben sie einen Meister seines Fachs als Ausgangspunkt für schnelle Angriffe. Über Marvin Sommer und Jan Faith geht die Post ab. Auch der Rückraum ist durchschlagskräftig.“ „Rasti“ fordert von seiner Truppe, „im Angriff die schnellen Kombinationen ohne technische Fehler zu spielen und beim Wurf höchste Effektivität an den Tag zu legen. Sonst geben wir den Gästen Futter für das Umkehrspiel.“

Wie Aue gegen Erlangen hatten sich die Rostocker mit dem 29:26 in Hildesheim Selbstvertrauen geholt. Erfreulich: Die HCE-Keeper Jan Kominek und Robert Wetzel zeigten sich dabei in blendender Verfassung. Auch die Abwehr stand in unterschiedlichen Systemen sicher. „Uns erwartet ein Kampfspiel, in dem die taktische Marschroute von Beginn an umzusetzen ist. Den Dingen nachzulaufen, wird schwer“, schätzt Dethloff ein.

Bis auf Tom Wetzel sowie Dauer-Rekonvaleszent Sven Thormann kann Empor sein bestes Team aufbieten.

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