FC Hansa Rostock : Ein Freigeist im Zentrum

Strahlt Zuversicht aus: „Ich bin sehr optimistisch, dass wir eine gute Rolle spielen werden“, so Mirnes Pepic (rechts).
Strahlt Zuversicht aus: „Ich bin sehr optimistisch, dass wir eine gute Rolle spielen werden“, so Mirnes Pepic (rechts).

Neuanfang an der Ostsee für den Montenegriner Mirnes Pepic

svz.de von
07. Juli 2018, 09:01 Uhr

Für Mirnes Pepic ist es ein Neuanfang. „Das erste halbe Jahr in Aue war noch gut, danach lief aber alles schief. Ich habe immer mein Bestes gegeben und auch in den Testspielen meistens überzeugt. Doch ich bekam nie eine richtige Chance. Deswegen habe ich mich für Rostock entschieden, weil ich mir erhoffe, dass ich hier wieder Fußball spielen darf“, sagt der 22-Jährige, der einst vom heutigen Hansa-Trainer Pavel Dotchev nach Aue geholt wurde. Unter dem 52-Jährigen absolvierte der Mittelfeldmann sieben seiner acht Einsätze für die Erzgebirgler, ehe der Coach Ende Februar 2017 in Aue zurücktrat. „,Pepo‘ müssen wir in Ruhe wieder aufbauen. Er ist ein toller Fußballer, doch ihm fehlt natürlich die Spielpraxis“, dämpft Pavel Dotchev zunächst etwas die Erwartungen an den neuen Spielgestalter.

Mirnes Pepic beschreibt sich selbst als eine Art „Freigeist im Zentrum. Ich möchte immer den Ball haben und das Spiel machen. Ich habe auch keine Angst, mir den Ball in einer brenzligen Situation abzuholen.“

In Rostock hat sich der Montenegriner rasch eingelebt. Sogar eine Wohnung hat er schon gefunden.

Kurios: Sein Bruder Hasan (25, VSG Altglienicke) absolvierte im Juli 2013 ein Probetraining beim FC Hansa, konnte Coach Andreas Bergmann jedoch nicht von sich überzeugen. „Ich habe natürlich mit meinem Bruder gesprochen, als das Angebot von Hansa kam. Er hat gesagt, dass Rostock sehr schön ist und ihm der Verein sowie die Stadt gefallen haben. Dann hat er gesagt, wenn es sich gut anfühlt, soll ich es machen“, berichtet Mirnes Pepic, der eigentlich nicht lange überlegen musste: „Die Gespräche mit den Verantwortlichen haben mich rasch überzeugt, und als ich mir hier alles angeschaut hatte, ist der Funke übergesprungen.“

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