1. Regionalliga Nord : EBC macht den Triumph perfekt

Grenzenloser Jubel nach dem Schlusspfiff: Die Rostocker Keith Radcliff (links) und Dominik Breitschuh feiern mit ihren Fans nach dem 79:66-Erfolg über Alba Berlin II den Aufstieg in die 2. Bundesliga Pro B.  Fotos: Georg Scharnweber
Grenzenloser Jubel nach dem Schlusspfiff: Die Rostocker Keith Radcliff (links) und Dominik Breitschuh feiern mit ihren Fans nach dem 79:66-Erfolg über Alba Berlin II den Aufstieg in die 2. Bundesliga Pro B. Fotos: Georg Scharnweber

Durch das 79:66 gegen Alba Berlin II sind die Seawolves Meister der 1. Regionalliga Nord und steigen in die 2. Bundesliga Pro B auf

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14. März 2014, 23:41 Uhr

Die Basketballer des EBC Rostock haben drei Runden vor Schluss den großen Triumph perfekt gemacht. Mit einem 79:66-Erfolg (10:16, 18:19, 27:16, 24:15) über Alba Berlin II sicherten sich die Seawolves gestern erstmals in der Vereinsgeschichte den Titel in der 1. Regionalliga Nord und schafften den Aufstieg in die 2. Bundesliga Pro B.

Bis unter den 921 Zuschauern in der Ospa-Arena die große Feierlaune ausbrach, mussten die Gastgeber aber hart um den Sieg kämpfen. Die Berliner waren keineswegs nur zum Gratulieren gekommen. Der EBC agierte insgesamt zu fehlerbehaftet. In der Defensive gestattete er Alba II häufig eine zweite Wurfchance und blockte den Kontrahenten schlecht aus, während auf dem Weg nach vorne zu viele Ballverluste produziert sowie schlechte Würfe genommen wurden. Nur die Gäste führten in der ersten Hälfte, zur Pause mit 35:28.

Auch nach dem Wechsel wurde mit teils harten Bandagen gekämpft. So musste EBC-Kapitän Jens Hakanowitz in der 25. Minute nach einem unsportlichen Foul eines Berliners mit Verdacht auf Jochbeinbruch benommen vom Feld geführt werden. Anschließend brachte Keith Radcliff die Hausherren mit einem Dreier zum 46:43 erstmals in Führung. Einmal in Fahrt, ließen sich die Wölfe jetzt nicht mehr stoppen. Erneut Radcliff schickte sein Team Sekunden vor der Viertelsirene mit dem 55:51 in den letzten Durchgang. Dort legten die Gastgeber durch Punkte von Radcliff, Slavchev und Diakite einen 7:0-Lauf hin. Spätestens beim 70:56 (34.) war die Vorentscheidung gefallen, und die Halle verwandelte sich in ein Tollhaus. „Hier herrschte heute eine unfassbare Atmosphäre. Unglaublich, was der Verein auf die Beine gestellt hat. Die Mannschaft hat sich den Aufstieg mit einer geschlossenen Leistung über die gesamte Saison hinweg verdient. Obwohl viele neue Spieler kamen, entwickelte sich rasch ein Teamgeist. Die Jungs sind wir eine Familie“, sagte EBC-Coach Sebastian Wild.

EBC: Hellmann 8, Radcliff 17, Owczarek 2, Diakite 13, Hakanowitz 14, Croci 10, Slavchev 6, Markert 6, Stüdemann 3, Boghöfer, Mokrys, Breitschuh 

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