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3. Fussball-Liga : Dirk Lottner wird Hansa-Trainer

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Ex-Profi bekommt vorerst einen Vertrag bis zum Saisonende

Dirk Lottner heißt der neue Cheftrainer des FC Hansa Rostock, allerdings nur für vier Spiele. Denn der 42-Jährige erhielt beim norddeutschen Fußball-Drittligisten nur einen Vertrag bis zum Saisonende. „Für mich ist das eine Super-Personalie, weil ich diesen Trainer prinzipiell auf dem Zettel habe und weil ich davon überzeugt bin, dass er in den verbleibenden vier Spielen einen guten Job machen wird“, sagte Uwe Vester, Sportvorstand des FC Hansa.

Gestern Abend traf Lottner in der Hansestadt ein und wird heute Nachmittag um 15 Uhr seine erste Einheit als Cheftrainer des Rostocker Traditionsvereins leiten.

Ihm zur Seite stehen in den kommenden Wochen weiterhin Robert Roelofsen – bisher Interimscoach – und Uwe Ehlers als Co-Trainer sowie Stefan Karow, der die Torleute betreuen wird. „Sie werden die begonnene und gute Arbeit in jedem Fall bis zum Saisonende fortführen“, sagte Uwe Vester, dem die Erleichterung, endlich einen geeigneten Coach gefunden zu haben, gestern deutlich anzumerken war.

Der Manager will die Lösung Lottner nicht nur als Interimsvariante verstanden wissen. Vielmehr habe der neue Trainer die Möglichkeit, sich mit toller Arbeit für ein längerfristiges Engagement zu empfehlen. „Es ist für ihn eine gute Gelegenheit, um sich so zu präsentieren, dass wir dann eventuell nachdenken würden, über das Saisonende hinaus weiterzumachen“, verriet Vester, dessen Forderungen an Lottner eindeutig sind: „Wir wollen uns in den verbleibenden vier Spielen ein bisschen vom verlorenen Kredit zurückholen. “


Lizenz mit Auflagen und Bedingungen


Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock muss nachbessern. Wie erwartet haben die Ostseestädter die Lizenz für die kommende Drittliga-Saison unter der Erfüllung von Auflagen und Bedingungen bekommen. Hansa-Vorstandschef Michael Dahlmann: „Technisch-organisatorisch sowie sicherheitstechnisch haben wir die Lizenz erhalten. Im wirtschaftlichen Bereich müssen wir nachbessern.“ Bis zum 27. Mai hat der norddeutsche Traditionsclub nun Zeit, um die vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) gestellten Bedingungen zu erfüllen. Zudem wird der Verein gegen die erste Entscheidung des DFB fristgerecht Rechtsmittel einlegen, weil er mit einigen Bewertungen des Verbandes nicht einverstanden ist. „In einigen Punkten können wir dies nicht nachvollziehen und werden versuchen, eine Änderung herbeizuführen“, so Dahlmann. Uneinigkeit herrscht bei der Höhe der Zuschauer- und Werbeeinnahmen.

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erstellt am 16.Apr.2014 | 21:31 Uhr

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