zur Navigation springen

FC Hansa : Dirk Lottner muss am Saisonende gehen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Die Zusammenarbeit zwischen dem Rostocker Verein und seinem dritten Coach in dieser Saison geht zu Ende / Kölner lehnt mögliches Engagement als Co-Trainer ab

Was sich in den vergangenen Tagen angedeutet hatte, ist nun gewiss: Dirk Lottner wird am Sonnabend bei der Partie gegen Wehen Wiesbaden (13.30 Uhr DKB-Arena) letztmalig in einem Punktspiel auf der Trainerbank des FC Hansa sitzen. Der 42-Jährige muss den Drittligisten nach nur vierwöchiger Amtszeit zum Saisonende wieder verlassen. Bekanntlich plant der Traditionsclub für die neue Spielzeit mit Rückkehrer Peter Vollmann.

„Enttäuscht ist man immer, wenn man irgendwo einen Job hat und dann nicht übernommen wird. Das ist bei jedem Spieler und bei jedem Trainer so, der auf dem freien Markt tätig ist. Ich bin alt genug, das mit mir auszumachen, und werde das genauso sauber und zielgerichtet beenden, wie ich das begonnen habe“, nahm der Kölner die Entscheidung des Vereins scheinbar sportlich.

Lottner hatte erst vor drei Wochen die Mannschaft von Interims-Coach Robert Roelofsen übernommen, da dieser die in der 3. Liga notwendige Lizenz als Fußball-Lehrer nicht besitzt.

Damals vereinbarten Verein und Neu-Trainer, vorerst bis zum 30. Juni zusammenzuarbeiten mit der Option, sich für ein längerfristiges Engagement zu empfehlen. „Die Ausgangssituation war jedem klar. Ich habe mir nach diesen vier Spielen sicher mehr erhofft. Dem ist nicht so, das muss ich akzeptieren“, sagte der Ex-Profi.

Trotz seines Kurzauftritts an der Ostsee blickt Lottner, der mit den Hanseaten in drei Partien vier Punkte errang, auf eine lehrreiche Zeit zurück. „Zwar habe ich von Rostock nicht viel gesehen, aber dafür nette Leute kennengelernt, die für den Verein alles geben. Ich hoffe, dass sie wieder bessere Zeiten erleben“, so der Coach.

Ein mögliches Angebot, beim FC Hansa in anderer Position, beispielsweise als Co-Trainer, zu fungieren, lehnte Dirk Lottner ab. „Wir haben noch mal Gespräche geführt, wie das hier eventuell weitergehen könnte. Mehr nicht. Ich bin gelernter Fußball-Lehrer. Und so viele Posten sind in dem Verein als Fußball-Lehrer nicht zu vergeben. Dementsprechend weiß jeder, worauf es hinausläuft“, will sich der Kölner auch nicht unter Wert verkaufen. Dazu passt auch seine Antwort auf die Frage, ob er künftig noch einmal solch ein Teilzeit-Angebot als Trainer annehmen würde: „Ich würde mir auf jeden Fall mehr Gedanken machen.“



zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen