Handball : Dienstantritt für Jens Dethloff

Jens Dethloff hat gestern seinen Dienst als Sportlicher Leiter des HC Empor angetreten. Seine Kollegen in der Geschäftsstelle begrüßten ihn mit einem Blumenstrauß.
Jens Dethloff hat gestern seinen Dienst als Sportlicher Leiter des HC Empor angetreten. Seine Kollegen in der Geschäftsstelle begrüßten ihn mit einem Blumenstrauß.

Der Mannschaftskapitän von Zweitligist HC Empor ist jetzt auch Sportlicher Leiter / René Gruszka verlängert um zwei Jahre

svz.de von
04. März 2014, 10:00 Uhr

Sonst meist an der frischen Luft, nun Büroalltag für Jens Dethloff. Der frühere Chef der Biogasanlage der Bützower Wärme GmbH hat gestern seinen Dienst als Sportlicher Leiter des HC Empor Rostock angetreten: „Das wird natürlich alles eine Umstellung sein. Ich stelle mich aber der Aufgabe, schließlich wollen wir im Rostocker Handball weiterkommen. Da müssen wir uns
einfach professioneller aufstellen.“

„Jenner“ – zugleich Mannschaftskapitän des Zweitliga-Teams – weiß, wovon er spricht. Schließlich ist er ein Urgestein des HCE, bekam auch die ganz schlechten Zeiten des Traditionsvereins mit, spricht anerkennend über die jetzige Entwicklung: „Es tut sich etwas. Das nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch in der Aufstellung und Arbeit der Geschäftsstelle. Letztere muss mit ihrer Tätigkeit den Dingen immer voraus sein, mit der Gewährleistung der wirtschaftlichen Voraussetzungen wesentliche Grundlagen für den sportlichen Erfolg schaffen.“

Eine detaillierte Arbeitsplatzbeschreibung hat Jens Dethloff noch nicht. Sein Chef, Jens Gienapp als Geschäftsführer der Empor Rostock Handball GmbH, ist gerade mit der Absicherung der Kaderplanung für die kommende Saison beschäftigt. Da sind noch einige Fragen offen – eine allerdings ist geklärt: Noch vor der Partie am Sonntag gegen die HSG Nordhorn-Lingen (16.30 Uhr Stadthalle) will der Verein die Vertragsverlängerung mit Rechtsaußen René Gruszka um weitere zwei Jahre bekanntgeben.

Auf erwähntem Gebiet sieht Dethloff auch seine berufliche Zukunft: „Nicht jetzt, zumal ich das Jahr 2014/15 noch auf dem Parkett bestreiten möchte, aber nach Beendigung meiner aktiven Laufbahn sehe ich mein Betätigungsfeld in der Spielerplanung, Einbeziehung in die Gespräche. Ich weiß, wie die Akteure ticken, kenne deren Begehrlichkeiten. Insgesamt sehe ich mich als Bindeglied zwischen Mannschaft, Trainer und der GmbH.“

Vieles wird sich Jens Dethloff selbst erarbeiten müssen. Der 32-Jährige will dabei auch über den Tellerrand hinaussehen. Stichwort Praktikum: „Zu den Füchsen Berlin würde ich gern. Manager Bob Hanning und seine Crew habe ich schon immer bewundert. Ich bin sicher, dass ich dort einiges lernen kann.“ Genau wie von HCE-Berater Uwe Schwenker, ehemaliger Nationalspieler und viele Jahre lang der Macher beim THW Kiel.

Jens Gienapp ist überzeugt von der Personalie Dethloff: „Er trägt Empor im Herzen, ist auf dem Parkett ein Kämpfer und wird auch in seiner neuen Aufgabe aufgehen. Ich habe vollstes Vertrauen zu ihm.“


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