HC Empor : Die Mannschaft nimmt den Kampf an

Der HC Empor nahm den Kampf an, haute sich energisch rein wie hier Florian Zemlin und besiegte den TSV Bayer Dormagen folgerichtig mit 32:26.  Fotos: Georg Scharnweber
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Der HC Empor nahm den Kampf an, haute sich energisch rein wie hier Florian Zemlin und besiegte den TSV Bayer Dormagen folgerichtig mit 32:26. Fotos: Georg Scharnweber

Lohn war der 32:26-Sieg gegen den TSV Bayer Dormagen / Kopfschütteln über die Disqualifikation von Patrik Hruscak

Der HC Empor lebt noch. Die Schelte von Vereins-Vorstand Jens Gienapp nach der emotionslosen Niederlage beim VfL Bad Schwartau ist bei den Spielern angekommen. Trotz personeller Probleme – neben Roman Becvar (Hand) und Nemanja Mladenovic (Knöchel) standen auch Paul Porath (Grippe) und Vyron Papadopoulos (Knöchel/Einsatz nur bei Siebenmetern) nicht zur Verfügung – wurden mit dem 32:26 (13:14) gegen Bayer Dormagen die ersten zwei der acht von Gienapp eingeforderten Zähler an den Spieltagen 15 bis 18 eingefahren.

„Das war ein richtiges Stück harte Arbeit. Wichtig sind beide Punkte“, freute sich Tom Wetzel über den Sieg.

In der Tat machte es der Kontrahent den Hansestädtern nicht leicht, sie selbst es sich aber auch nicht. Der TSV Bayer deckte speziell in der ersten Halbzeit so manches Loch in der HCE-Defensive auf. Fünf Treffer wurden vom Kreis erzielt. Maic Sadewasser sah da in der Abstimmung mit den Nebenleuten nicht gut aus. Da zudem vorn technische Fehler und Mängel im Abschluss dominierten, war der Sprung vom 7:5 (14.) zum 9:11 (24.) sowie später zum 17:19 folgerichtig.

Trainer Aaron Ziercke handelte, betraute Wetzel mit der „Betreuung“ des Bayer-Kreisläufers, setzte Kenji Hövels auf die Halbposition – Volltreffer!

Entscheidend waren zwei weitere Aspekte. Keeper Jan Kominek machte seinen „Laden“ mit sehenswerten Paraden dicht, war Ausgangspunkt schneller Angriffe. „So kamen wir über die erste und zweite Welle endlich zu einfachen Toren“, sagte René Gruszka.

Dann die 44. Minute: Rot und Disqualifikation für den siebenfachen Torschützen Patrik Hruscak. Aufregung, Kopfschütteln unter den Akteuren und 1200 Zuschauern. Als an der Szene völlig Unbeteiligtem war gegen den Slowaken die dritte Zeitstrafe verhängt worden…

Jetzt erst recht – nach diesem Motto wurde der Kontrahent mit vereinten Kräften niedergerungen. Zehn Minuten später stand es bereits 28:23. Selbst Gäste-Coach Jörg Bohrmann befand: „Rostock hat verdient gewonnen. Während Empor zur rechten Zeit zulegte, bauten wir ab.“


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