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3. Fußball-Liga : Die Leiden des Fabian Künnemann

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Eine hartnäckige Schulterverletzung kostet Hansas Torwarttalent fast eine komplette Saison

svz.de von
erstellt am 08.Jan.2014 | 21:27 Uhr

Eigentlich sollte sich Keeper Fabian Künnemann (19 Jahre) mit Jörg Hahnel (31) und Johannes Brinkies (20) um den Status der Nummer eins des Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock streiten, doch eine hartnäckige Schulterverletzung stoppte das Nachwuchstalent. Bereits im Juli begann die Leidenszeit des gebürtigen Berliners. „Ich habe mich beim Aufwärmen vor einem Testspiel der Amateurmannschaft an der Schulter verletzt“, berichtet Künnemann.

Anschließend habe er nach mehreren Reha- und Ruhephasen versucht, wieder ins Mannschaftstraining einzusteigen. „Doch die Probleme kamen immer wieder, so dass mir letztlich nur eine Operation weiterhelfen konnte.“


Schlimmer als ein Kreuzbandriss


Ende November legte er sich schließlich unters Messer. „Im Nachhinein war es die absolut richtige Entscheidung. Das hat der Arzt auch gesagt. Anders wäre es wohl nicht mehr verheilt. Jetzt ist wieder alles in Ordnung“, erklärt Fabian Künnemann, der nach der OP für drei Wochen lang rund um die Uhr eine Orthese – medizinisches Hilfsmittel zur Stabilisierung, Entlastung, Ruhigstellung, Führung oder Korrektur von Gliedmaßen oder des Rumpfes – tragen musste. „Bis zum vergangenen Montag musste ich sie auch noch nachts immer anziehen“, so der Schlussmann weiter.

An einen Einstieg ins Training ist derzeit aber noch nicht zu denken. „Ich darf noch kein Krafttraining machen, nur ein paar lockere Stabilitätsübungen für meine Schulter. Letztlich muss man sagen, dass meine Verletzung schlimmer war als ein Kreuzbandriss“, so der 19-Jährige, der in der vorigen Saison Leistungsträger bei den A-Junioren war, die bis ins Finale um die Deutsche Meisterschaft vordrangen und sich nur dem VfL Wolfsburg nach Verlängerung geschlagen geben mussten (1:3).

Mitte März darf Künnemann die Schulter wieder mehr belasten. Ab Mitte April will er wieder voll einsteigen. „Ich habe jetzt gleich die Schattenseiten des Geschäfts kennengelernt, aber zur Vorbereitung auf die kommende Saison möchte ich wieder richtig angreifen“, so das Torwarttalent, dessen Vertrag noch bis zum Sommer 2015 läuft.

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