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EBC Seawolves : „Die Chemie im Team passt“

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Tim Vogt, Neuzugang des EBC Rostock, spricht über Eindrücke, Ziele und seine Rolle als Führungsspieler

Basketball-Zweitligaaufsteiger EBC Rostock hat sich in diesem Sommer mit Tim Vogt verstärkt. Der 23-Jährige wechselte vom Regionalligisten BBC Cottbus an die Ostsee. Im NNN-Interview spricht der 1,84 Meter große Guard über sein neues Team, seine Ziele und die Rolle als Führungsspieler.

In der vergangenen Saison gastierten Sie mit den Cottbusern in der Ospa-Arena und schenkten dem EBC 37 Punkte ein. Welchen Eindruck hatten Sie von den Seawolves?

Tim Vogt: Man hat gesehen, dass hier alles größer und besser strukturiert ist. Es waren mehr Zuschauer als bei uns in der Halle. Da war natürlich klar, wo die Prioritäten liegen: Bei Cottbus war es der Klassenerhalt, bei Rostock der Aufstieg.

Wie würden Sie Ihr Spiel beschreiben?
Grundsätzlich will ich attackieren und aggressiv spielen. Ich bin keiner, der sich versteckt. Ich scheue mich nicht davor, Verantwortung zu übernehmen. In Cottbus war es so, dass man sich auf mich verlassen konnte.
Beim EBC sind Sie einer von mehreren Führungsspielern. Ein Umstellung?
Wenn man fünf, sechs Leute hat, die den entscheidenden Wurf nehmen können, dann muss man umdenken, gerade auf meiner Position. Dennoch will ich in Rostock das Team anführen und meine Mitspieler in eine gute Wurfposition bringen.
Wie sind Ihre Eindrücke vom Trainingsauftakt?
Die erste Einheit war beeindruckend, anstrengend und intensiv. Von der Chemie her passt es im Team. Wichtig war, dass der Kapitän (Jens Hakanowitz – d. Red.) als Wortführer dabei war. Jetzt gilt es in den nächsten zwei Monaten Vorbereitung, alle Mann auf eine Seite zu bekommen. Ich denke, dass der Coach da die richtigen Ansätze hat.

Welche Ziele verfolgen Sie mit den Seawolves in der 2. Bundesliga ProB?

Oberstes Ziel ist der Klassenerhalt. Vielleicht gelingt uns sogar der Sprung in die Playoffs. Um das zu erreichen, müssen wir alle an einem Strang ziehen. Hier baue ich auf die Unterstützung unserer Fans. Sie können uns einen Extraschub geben, auch, wenn es mal schlecht läuft.
Am 6. September bestreitet der EBC in Neustrelitz ein Testspiel gegen Ihr ehemaliges Team aus Cottbus. Ein freudiges Wiedersehen?
(lacht) Die Jungs in Cottbus haben mir schon eine Ansage gemacht, dass sie mir nichts schenken wollen. Ich werde auf jeden Fall für den EBC alles geben und will gewinnen.

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