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Handball : Dezimierter HC Empor unterliegt knapp im Finale

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

24:27 gegen Zweitliga-Rivalen VfL Bad Schwartau beim bestens organisierten 2. Ospa-Cup in Bad Doberan

Rassige Zweikämpfe, tolle Kombinationen, echte Granaten aus der zweiten Reihe, sehenswerte Paraden und technische Kabinettstückchen – der vom Handball-Viertligisten Bad Doberaner SV organisierte 2. Ospa-Cup hielt, was er versprach. Zur Auszeichnung mit dem höchsten Qualitätszertifikat fehlt nur eines: Schiedsrichterleistungen, die sich dem Niveau auf dem Parkett anpassen. Spieler, Trainer und Fans kamen aus dem Kopfschütteln nicht heraus…

Die Trophäe sicherte sich der VfL Bad Schwartau. Durch ein 36:24 (18:11) über das gastgebende Ostsee-Spree-Oberliga-Team in das Finale eingezogen, wurde hier der personell arg dezimierte Zweitliga-Rivale HC Empor Rostock mit 27:24 (13:9) besiegt.

Die Rostocker hatten sich zuvor mit viel Mühe, etlichen technischen Fehlern, ausgelassenen Möglichkeiten und Abwehrschwächen gegen Drittligist 1. VfL Potsdam – stellte mit Philipp Reuter den besten Spieler des Turniers – mit 31:29 (15:15) durchgesetzt.

Im Endspiel musste HCE-Trainer Dr. Rastislav Trtik auf Vyron Papadopoulos (Pferdekuss), Tom Wetzel (Schonung), Nemanja Mladenovic (leichte Gehirnerschütterung) und zudem in der zweiten Halbzeit auf Roman Becvar (Fußverletzung) verzichten. Wie sich die nach der Pause nur noch mit einem Wechselspieler agierenden Blau-Gelben aber reinknieten und aus dem 9:13 sogar ein 19:17 (41.) machten, war beachtenswert.

Es war sogar mehr drin, doch der Bad Schwartauer Dennis Klockmann, bester Torhüter der Veranstaltung, kaufte den Rostockern nicht nur vier Siebenmeter, sondern darüber hinaus ein weiteres Dutzend Hochkaräter ab.

Im Spiel um Platz drei setzte sich Potsdam mit 26:22 (17:14) gegen den Bad Doberaner SV durch.


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