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Handball : Der Klassenerhalt ist perfekt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Empor bleibt in der 2. Bundesliga: Papadopoulos trifft 43 Sekunden vor dem Abpfiff zum 31:31-Endstand gegen TuSEM Essen

Eine schwere Last fiel am Mittwochabend den Zweitliga-Handballern des HC Empor von den Schultern. Als Jan Kominek fünf Sekunden vor dem Abpfiff den Wurf von Philipp Pöter hielt, waren das 31:31 (17:17) gegen TuSEM Essen sowie der Klassenerhalt perfekt.

„Das war ein hartes Stück Arbeit. Alle haben sich mächtig reingekniet, mehr als 100 Prozent gegeben“, lobte Jens Dethloff seine Mitspieler. Der Kapitän ging wie gewohnt mit gutem Beispiel voran. Als Spitze im 5:1-Riegel aufgeboten, versuchte er Sand in die Kombinationen der Gäste zu streuen. Im Angriff wirbelte „Jenner“ am Kreis, nahm die Anspiele von Nemanja Mladenovic und Roman Becvar an und haute den gegnerischen Keepern die Bälle nur so um die Ohren – eine beispielhafte Leistung!

Das Energiebündel spornte alle Teamkameraden an. Da traf in der ersten Halbzeit Becvar aus allen Rohren, führte zudem geschickt Regie, war auch Oliver Milde ein ständiger Unruheherd. 20 Minuten lang vermochten sich die Rostocker aber nicht abzusetzen. Bouali im rechten und der junge Kühn im linken Rückraum wurden nicht konsequent genug markiert, warfen zwölf ihrer 16 Tore vor der Pause.

Da stellte sich schon die Frage nach einem 4:2-Deckungssystem. Zudem hagelte es durch zu ungestümes Eingreifen Siebenmeter gegen den HC Empor, der trotz zweier vergebener eigener Strafwürfe mit 15:11 in Führung ging (25.). Dann aber schlug die „Stunde“ von Kühn, der Kominek Wurf um Wurf in die Maschen setzte.

Zumindest Bouali konnte nach der Pause zugedeckt werden. Der für die Abwehr eingewechselte Hannes Grocholl machte seine Sache gut, agierte mit fairer Aggressivität. Da konnten sich seine Nebenleute durchaus eine Scheibe abschneiden.

Dramatik pur in der Schlussphase. Das 28:29 (53.) glich Milde aus. Kominek hielt zweimal, doch vorn scheiterten Milde doppelt sowie Becvar und Vyron Papadopoulos. Dann 29:30 Kühn (58.), 30:30 Dethloff (58.). Nachdem Pöter sogar in Unterzahl das 30:31 (58:47) gelang, traf Papadopoulos 43 Sekunden vor Ultimo zum Endstand. Der Rest war ein Rostocker Jubelmeer...

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