zur Navigation springen

FC Hansa : Der Favorit lässt nichts anbrennen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Fußball-Drittligist zieht mit glanzlosem 4:0-Erfolg beim Hagenower SV ins Landespokal-Viertelfinale ein / Marcel Ziemer mit Doppelpack

Glanzlos, aber verdient ist der FC Hansa ins Viertelfinale des Fußball-Landespokals eingezogen. Der Drittligist gewann am Sonnabend beim Hagenower SV (7. Liga) mit 4:0 (2:0), wobei der Sieg deutlich höher hätte ausfallen können.

Hansa-Trainer Peter Vollmann nahm im Vergleich zur jüngsten Punktspielpleite bei den Stuttgarter Kickers (0:3) einige Änderungen in der Start-Elf vor. Wie schon in den vorangegangenen Matches im Lübzer-Pils-Cup stand Johannes Brinkies für Jörg Hahnel zwischen den Pfosten. Als Außenverteidiger erhielten Markus Gröger (rechts) und erstmals Martin Pett (links) eine Bewährungschance. Sascha Schünemann durfte auf der „Sechs“ ran, dafür rückte Aleksandar Stevanovic ins zentrale Mittelfeld. Marcel Ziemer stürmte wieder.

Und der Angreifer setzte gleich zu Beginn die ersten Achtungszeichen. Erst beförderte er einen Eckball volley über die Latte (12.), dann schloss er einen Sololauf gekonnt zum 1:0 ab (13.).

Die frühe Führung spielte dem Favoriten, der sich nun etliche Chancen erarbeitete, in die Karten. David Blacha, der knapp vorbeischoss (16.), und Christian Bickel, dessen Freistoß pariert wurde, verpassten es jedoch zu erhöhen. Stattdessen zeichnete sich der Tabellenführer der Landesliga West vor 2500 Zuschauern aus. Nach einer Ecke von Jan Greese kam Kapitän Christian Tügel zum Kopfball und zwang Brinkies zu einer Parade (28.).

Bis zur Pause leisteten sich die Rostocker, die oft recht einfallslos mit langen Bällen agierten, im Spielaufbau viele Fehler. Dennoch war das 2:0 nicht unverdient: Blacha passte von der Grundlinie zurück auf Ziemer, der das Leder nicht richtig traf. Im Nachsetzen war Bickel zur Stelle (36.).

Auch im zweiten Abschnitt herrschte Einbahnstraßenfußball. Für die frühe Entscheidung zu Gunsten der Drittliga-Profis sorgte Schünemann, der einen Rückpass von Stevanovic direkt zum 3:0 verwandelte (54.). In der Folge avancierte HSV-Keeper Patrick Tack zum heimlichen Helden, als er reihenweise Chancen von Blacha, der u. a. einen spektakulären Fallrückzieher ansetzte (67.), entschärfte. Beim Treffer von Ziemer, der eine Flanke des eingewechselten Julian Jakobs verwertete, war er jedoch machtlos (4:0/70.).

In den verbleibenden Minuten verpasste es Hansa, das Ergebnis deutlicher zu gestalten. So traf unter anderem Bickel per Freistoß den Pfosten (85.). Dennoch war am klaren Pokalerfolg der Rostocker, die vor allem in der Abwehr nichts anbrennen ließen, nicht zu rütteln.


FC Hansa: Brinkies – Gröger (60. Jakobs), Stuff, Ruprecht, Pett – Schünemann (77. Krauße), Schwertfeger – Bickel, Stevanovic (77. Matern), Blacha – Ziemer

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen