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FC Hansa : David Blacha vergibt den Ausgleich

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Drittligist FC Hansa unterliegt trotz ansprechender Leistung RB Leipzig mit 0:1. Steven Ruprecht verursacht Foulelfmeter.

svz.de von
erstellt am 27.Apr.2014 | 20:09 Uhr

Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock kann zu Hause einfach nicht mehr gewinnen. Vor 14 200 Zuschauern unterlagen die Ostseestädter am Sonnabend gegen den potenziellen Zweitliga-Aufsteiger RB Leipzig mit 0:1. Es war im achten Heimauftritt 2014 bereits die sechste Pleite. Hinzu kommen zwei Remis gegen den VfL Osnabrück (1:1) sowie die Stuttgarter Kickers (2:2). „Mich ärgert das Ergebnis natürlich und ich finde es schade, dass wir unsere Fans nicht belohnen konnten. Es war gigantisch. Wir hatten ein tolles Ergebnis. Ich bin froh, dass wir eine gute Leistung abgerufen haben. Wenn wir wenigstens kurz vor Schluss noch das 1:1 gemacht hätten, wäre es ein schönes Fußballfest geworden. So ist es für viele Zuschauer bitter und es gehen auch viele enttäuscht aus dem Stadion. Aber ich hoffe, dass alle gesehen haben, dass wieder ein Ruck durch die Mannschaft gegangen ist und dass wir wieder besseren Fußball spielen. Jetzt fehlen nur noch die Tore. Ich hoffe, dass die in den verbleibenden beiden Spielen kommen werden“, sagte Hansa-Keeper Jörg Hahnel.

Die Gäste aus Leipzig hatten über weite Strecken mehr Ballbesitz, ohne jedoch in der Offensive gänzlich überzeugen zu können. Ein Kopfball von Frahn war ihre beste Chance. „Jockel“ war jedoch auf dem Posten (39.).

Hansa – mit Sascha Schünemann und Robin Krauße im zentralen Mittelfeld – verschob geschickt und machte die Räume eng. David Blacha (14./gehalten, 16./blieb am Ex-Rostocker Sebastian hängen) sowie Nikolaos Ioannidis (17./nach Traumpass von ,Schüne’ zu unentschlossen) hatten für Hansa die besten Möglichkeiten.

Als vieles schon auf ein 0:0 zur Pause hindeutete, kam FCH-Innenverteidiger Steven Ruprecht im Strafraum gegen Kaiser einen Schritt zu spät – Elfmeter. Frahn verwandelte zum 1:0 für Leipzig. „Sicher hatte RB mehr Ballbesitz, doch das war auch so geplant. Insgesamt haben wir nicht viel zugelassen, dann aber diesen blöden Elfmeter bekommen. Leider schafften wir es nicht, aus unseren zwei, drei Chancen ein Tor zu machen“, so Hahnel.

Nach dem Wechsel verlegten sich die Sachsen vornehmlich auf das Verwalten des Vorsprungs, hatten lediglich in der 71. Minute erneut durch Frahn eine Chance, um auf 2:0 zu erhöhen. Doch der RB-Kapitän verfehlte knapp das Hansa-Tor.

Auf der Gegenseite mühten sich die Hausherren und hätten sich knapp zehn Minuten vor dem Ende belohnen können. Doch Blacha scheiterte am Leipziger Keeper Coltorti. „Ich spiele einen Doppelpass mit ,Mucki’ (Kucukovic – d. Red.) und kriege den Ball im Strafraum in ziemlich spitzem Winkel. Der Torwart kommt raus, und ich kann den Ball nur noch lupfen. Das mache ich dann auch und treffe ihn eigentlich ganz gut. Leider ist der Torwart zwei Meter groß und er kriegt in gerade so noch an den Kopf. Das ist natürlich unglücklich und schade für unsere Fans“, sagt Blacha.

 

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