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3. Fussball-Liga : David Blacha bleibt beim FC Hansa

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Mittelfeldmann denkt nicht an einen Vereinswechsel

svz.de von
erstellt am 15.Mai.2014 | 08:00 Uhr

Mit zehn Toren war David Blacha bester Schütze des FC Hansa in der abgelaufenen Drittliga-Saison. Siebenmal gelang dem 23-Jährigen ein 1:0 – alle diese Spiele gewannen die Rostocker. Klar, dass auch andere Clubs – Zweit- und Drittligisten – den Mittelfeldmann als mögliche Verstärkung für ihre Mannschaften auf dem Zettel haben. Doch Blacha verschwendet derzeit keinen Gedanken an einen Vereinswechsel. „Im Fußball kann zwar viel passieren, aber Stand jetzt beschäftige ich mich nur damit, wie es in der nächsten Saison mit Hansa Rostock weitergeht. Das ist das, was im Moment zählt, schließlich habe ich auch noch einen Vertrag. Deswegen werde ich am 18. Juni zum Trainingsauftakt hier sein und schauen, dass wir eine vernünftige Runde spielen und den Fans das bieten, was sie verdienen. Das ist auch in Ordnung so“, sagt der Kicker.

Doch er kennt auch das Fußballgeschäft und weiß, dass sein Verbleib oder ein möglicher Wechsel nicht nur seine alleinige Entscheidung ist: „Es hängt ja auch nicht alles nur von mir ab, ob man mich gehen lassen oder verkaufen möchte.“

Beim FC Hansa verschwendet man aber ebenfalls keinen Gedanken daran, den Offensivmann zu transferieren. „Dazu gibt es keinen Grund. David ist ein wichtiger Stammspieler. Ich bin überzeugt, dass wir an ihm in der Zukunft noch viel Freude haben können. Er ist sicherlich nicht am Ende seiner Entwicklung und ein wichtiger Baustein innerhalb des Teams. Wir hoffen, dass er noch möglichst lange für Hansa Rostock spielen wird. Er kann ein Gesicht des Vereins werden“, erklärte Uwe Vester, Vorstand Sport der Ostseestädter. Zudem ist dem 43-Jährigen zufolge bislang auch kein Angebot für Blacha beim norddeutschen Traditionsclub eingegangen.

David Blacha, der sich aktuell mit einer Adduktorenzerrung herumplagt und die anstehenden Freundschaftsspiele daher nicht bestreitet, freut sich in erster Linie auf die ab Montag beginnende bislang längste Sommerpause seiner Karriere. Erst in viereinhalb Wochen erfolgt am 18. Juni unter dem neuen Trainer Peter Vollmann der Trainingsauftakt zur Serie 2014/15: „Ich hatte auch mal eine Saison, als ich nach Ahlen gewechselt bin und von Sonntag (A-Jugend-Bundesliga-Finale mit Dortmund – d. Red.) auf Montag direkt eingestiegen bin. In vier Wochen kann man natürlich besser abschalten, den Körper mal richtig runterfahren und zur Vorbereitung auf den Punkt fit sowie vom Kopf her frei sein, um sich voll auf das neue Jahr zu konzentrieren.“

 




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