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Sport in Rostock

24. November 2017 | 19:36 Uhr

Handball : Das wird Schwerstarbeit

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Die Männer des HC Empor empfangen am Sonntag um 16.30 Uhr in der Stadthalle die SG BBM Bietigheim zum letzten Heimspiel der Saison

Die 2. Handball-Bundesliga biegt in die Zielgerade der Saison 2013/14 ein. Bei seinem letzten Heimspiel könnte der HC Empor am Sonntag ab 16.30 Uhr in der Stadthalle den Aufstiegsträumen der SG BBM Bietigheim einen Dämpfer verpassen. Der SC DHfK Leipzig würde sich bestimmt über Ost-Schützenhilfe freuen…

Die Rostocker gehen jedoch als Außenseiter in die Begegnung. In der Rückrunde konnten sie in acht Heimauftritten nur Rimpar und Leutershausen bezwingen.

„Wir werden versuchen, Bietigheim das Leben schwer zu machen. Immerhin sind wir unseren Fans einen würdigen Abschied aus dem Spieljahr schuldig“, sagt Kapitän Jens Dethloff.

Trainer Dr. Rastislav Trtik plagen wie immer personelle Probleme. Tom Wetzel, Sven Thormann, Florian Zemlin und Robert Barten stehen aus Verletzungsgründen nicht zur Verfügung. Oliver Milde wird nach seiner Knieblessur beim 19:25 in Hüttenberg ebenfalls nicht auflaufen können. Damit aber nicht genug: Nemanja Mladenovic musste sich in fachärztliche Behandlung begeben. Sein Mitwirken ist von der Diagnose abhängig. Fällt der 20-Jährige aus, ist neben dem angeschlagenen Roman Becvar und Lukas Gamrat der eigentliche Außen René Gruszka erste Wahl für den rechten Rückraum.

Doch auch die Gäste plagen Sorgen. Christian Heuberger (Ellenbogen-Operation), Tim Coors (Mittelhandbruch), Hannes Lindt und Christian Schäfer (Kreuzbandrisse) sind Langzeitausfälle. Dank eines breiten und vor allem leistungsstarken Kaders konnte Bietigheim das Fehlen dieses Quartetts mit zuletzt 21:3 Punkten kompensieren. Vor allem das 32:32 Mitte März beim Letzten Altenholz zeigte jedoch, dass die Badener nicht unverwundbar sind.

Trumpf-Ass der SG BBM ist der linke Rückraum-Spieler Robin Haller mit bislang 134 Saisontoren. Allein beim 29:25 zuletzt gegen Großwallstadt traf er zehnfach. Auch Marco Rentschler, Timo Salzer, Andreas Blodig, Keeper Jan Kulhanek und Linksaußen André Lohrbach (159) ragen aus dem zudem abwehrstarken Team heraus. Trtik weiß: „Da kommt vorn und hinten Schwerstarbeit auf uns zu.“


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