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FC Hansa Rostock : „Das ist mein Bonuspunkt“

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Die Einwürfe von Hansa-Rechtsverteidiger Markus Gröger kommen so weit und scharf wie Flanken

svz.de von
erstellt am 12.Sep.2014 | 06:54 Uhr

Einwürfe so weit und scharf wie Flanken: Wenn sich Markus Gröger vom Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock an der Außenlinie den Ball schnappt und ihn per Hand wieder ins Spiel befördern will, zittern die gegnerischen Abwehrreihen. Der Rechtsverteidiger bringt es fertig und wirft das Leder von der Mittellinie aus bis in den Strafraum oder von der Seitenlinie locker bis in den Fünf-Meter-Raum. Eine Erklärung, weshalb er das kann, hat der 23-Jährige nicht. „Ich konnte das eigentlich schon immer. Wieso es so gut funktioniert, kann ich auch nicht sagen. Ich trainiere das nicht extra. Aber man kann schon sagen, das ist mein Bonuspunkt“, erzählt Markus Gröger.

Dass er bei seiner Körpergröße von 1,82 Metern vielleicht über besondere Hebel verfügt, glaubt der Kicker nicht: „Ich denke, das kommt eher aus dem Bauch und dem Rumpf. Aber genauer damit beschäftigt habe ich mich bisher nicht.“

In seiner Zeit bei Eintracht Frankfurt II in der Regionalliga Südwest bereitete er sogar Tore vor. „Einmal habe ich den Ball in den Strafraum geworfen. Der Torwart hat sich verschätzt, der Ball ist über ihn hinweg geprallt und unser Stürmer hat ihn locker eingeschoben“, berichtet der Neu-Rostocker.

Nach anfänglichen Problemen – zunächst viermal nicht im Kader – hat sich Markus Gröger mittlerweile ins Team gekämpft. Den beiden Einwechslungen in Regensburg (4:4) und gegen Großaspach (1:3) folgten zuletzt Einsätze von Beginn an bei Mainz II (2:0) sowie gegen Halle (0:1). Auch am Sonntag in Chemnitz will der gebürtige Berliner wieder in der Start-Elf stehen. „Ich versuche mich in den Einheiten anzubieten und so meinen Platz im Team zu behalten. Den Rest entscheidet der Trainer“, sagt Gröger, dessen weite Einwürfe auch als taktisches Mittel einstudiert werden könnten: „Allerdings muss ich dazu richtiger Stammspieler sein. Es bringt ja nichts, wenn wir etwas einstudieren und ich dann nicht zum Einsatz komme. Daher ist es für mich zunächst am wichtigsten, alles zu geben, damit ich in der Mannschaft bleibe.“

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