1. Basketball-Regionalliga Nord : „Das Größte im Basketball“

Eine gigantische Teamleistung: Der EBC Rostock (von links:  Sven Hellmann, Trainer Sebastian Wild, Nicollo Croci und Zbigniew Owczarek) überzeugte als Mannschaft und schaffte erstmals den Aufstieg in die 2. Bundesliga Pro B.
Eine gigantische Teamleistung: Der EBC Rostock (von links: Sven Hellmann, Trainer Sebastian Wild, Nicollo Croci und Zbigniew Owczarek) überzeugte als Mannschaft und schaffte erstmals den Aufstieg in die 2. Bundesliga Pro B.

Für EBC-Urgestein Sven Hellmann geht mit dem Aufstieg ein Traum in Erfüllung

svz.de von
17. März 2014, 23:19 Uhr

„Für Rostock ist es das Größte im Basketball. So etwas gab es noch nie. Das wird absolut der Hammer. Ich hoffe, dass wir fürs nächste Jahr ein gutes Team auf die Beine stellen, dass wir auch die 2. Liga gut rocken“, sagt Sven Hellmann vom EBC Rostock, dem neuen Meister der 1. Basketball-Regionalliga und Aufsteiger in die 2. Bundesliga Pro B. Mit dem 79:66 gegen Alba Berlin II hatten die Hansestädter den Triumph perfekt gemacht (NNN berichteten).


Leistungsträger und Identifikationsfigur


Der 30-Jährige ist gleichermaßen Leistungsträger und Identifikationsfigur beim EBC. Seit über zehn Jahren spielt der gebürtige Schweriner bei den Rostockern. „Ich hatte mit diesem Erfolg nicht gerechnet, höchstens ein bisschen darauf gehofft. Nach 2006, als wir den ersten Aufstieg schafften, ist das mein größter Moment. Es ist ein Traum “, so der Guard, der in der aktuellen Saison mit durchschnittlich 18,3 Punkten pro Partie Top-Scorer der Seawolves ist.

Als Hauptgrund für den Erfolg nennt Hellmann den Zusammenhalt im Team. „Es sind zwar viele Leute von außerhalb gekommen, aber wir haben gleich zueinander gefunden. Wir verstehen uns alle super“, berichtet der Wahl-Rostocker und führt an: „Jens (Kapitän Hakanowitz – d. Red.) hatte Anfang der Saison die Hand gebrochen, aber trotzdem gespielt. Das sagt eigentlich alles.“

Jeder ordnete sich dem großen Ziel unter. „In der vergangenen Saison gab es auch Trainingseinheiten, an denen nur drei oder vier Spieler teilnahmen. Dieses Jahr waren fast immer alle da“, erklärt Hellmann.

Da versteht es sich von selbst, dass der EBC nach den ersten Feierlichkeiten die verbleibenden beiden Begegnungen nicht abschenken wird. Hellmann: „Es sind noch zwei Spiele. Die wollen wir auch gewinnen.“

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