Basketball-Regionalliga : „Damit war nicht zu rechnen“

Starke Hinrunde: Trainer Sebastian Wild (hier mit Ivo Slavchev) gewann mit dem EBC Rostock bisher zehn von elf Saisonspielen in der 1. Regionalliga Nord.
Starke Hinrunde: Trainer Sebastian Wild (hier mit Ivo Slavchev) gewann mit dem EBC Rostock bisher zehn von elf Saisonspielen in der 1. Regionalliga Nord.

EBC Rostock absolviert starke Hinrunde und hat die 2. Liga im Visier. Im NNN-Interview lässt Trainer Sebastian Wild die erste Halbserie Revue passieren.

svz.de von
17. Dezember 2013, 21:25 Uhr

Der EBC Rostock hält Kurs auf die 2. Bundesliga. Die Rostocker Basketballer führen nach der Hinrunde die 1. Regionalliga Nord mit 20 Punkten an. Auch Trainer Sebastian Wild ist mit der Entwicklung seines neu formierten Teams zufrieden, warnt aber im Gespräch mit NNN-Mitarbeiter Oliver Kramer vor verfrühter Titel-Euphorie.
Herr Wild, Ihr Team hat in elf Partien nur eine Niederlage kassiert. Hätten Sie mit diesem Ergebnis gerechnet?
Wild: Nein. Wir hatten uns zwar vor der Saison vorgenommen, schon vorne mitzumischen. Dennoch war mit den zehn Siegen wirklich nicht zu rechnen. Vor der Saison galt es, acht, neun neue Spieler zu integrieren. Das ist uns bislang sehr gut gelungen.

Was ist das Geheimnis des Erfolgs?
Wir haben eine sehr ausgeglichen besetzte, homogene Truppe, die sich nicht nur auf dem Feld, sondern auch privat gut versteht. Spielerisch bin ich mit den Auftritten meiner Mannschaft zufrieden, auch wenn Sie noch Potenzial besitzt. Zwar klappt die Abwehrarbeit schon gut, aber im Angriff fehlt es noch an der Abstimmung, wirkt das alles mitunter noch zu stockend.
Ist der „Herbstmeistertitel“ schon die halbe Miete, in die 2. Bundesliga Pro B aufzusteigen?
Wir sind erst auf dem halben Weg und müssen vorsichtig sein. Die Liga ist sehr ausgeglichen besetzt. Mit Itzehoe, Bernau und Alba Berlin sitzen uns starke Teams im Nacken. Außerdem haben wir in der Rückrunde schwere Auswärtsspiele vor uns. Deshalb wäre es jetzt verfrüht, vom Aufstieg zu sprechen. Wir müssen weiter hart an uns arbeiten.
Auch in der Weihnachtspause?
Offiziell haben wir Urlaub. Dennoch habe ich einigen Spielern, die über die Feiertage in Rostock bleiben, ein individuelles Programm auferlegt. Die Anlaufzeit für die Rückrunde ist kurz. Am 2. Januar ist Trainingsauftakt, am 11. Januar müssen wir schon wieder in Göttingen ran. Diese Phase innerhalb der Saison ist der Knackpunkt. Da gilt es, schnell den Rhythmus zu finden.

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