3. Fussball-Liga : Christian Stuff ist neuer Kapitän

Zeigt den Weg an: Neuzugang Christian Stuff – kam vom Zweitligisten Union Berlin – wurde zum neuen Kapitän des FC Hansa gewählt.
Zeigt den Weg an: Neuzugang Christian Stuff – kam vom Zweitligisten Union Berlin – wurde zum neuen Kapitän des FC Hansa gewählt.

Der Neuzugang wurde aus einem Trio gewählt / Keeper Jörg Hahnel und Denis-Danso Weidlich sind seine Stellvertreter

svz.de von
24. Juli 2014, 23:28 Uhr

Der Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock hat einen neuen Kapitän. Christian Stuff tritt die Nachfolge von Teamkollege Sebastian Pelzer an, der das Amt seit 2010 inne hatte. Das Prozedere war einfach: Coach Peter Vollmann stellte dem Team das Trio Stuff, Denis-Danso Weidlich und Keeper Jörg Hahnel zur Wahl, die der Neuzugang gewann. Erster Stellvertreter ist Hahnel, danach folgt Weidlich. Den Mannschaftsrat komplettierten David Blacha und Halil Savran.


Pelzer verzichtet freiwillig aufs Amt


Der bisherige Amtsinhaber Pelzer hatte sich zuvor von seinem Amt freiwillig zurückgezogen. „Sebastian hat mir im Trainingslager in Binz gesagt, dass er für das Kapitänsamt nicht mehr zur Verfügung steht. Er möchte sich voll auf seine Aufgaben als Spieler konzentrieren. Es sei jetzt an der Zeit, dass andere die Verantwortung für die Mannschaft übernehmen“, verriet Vollmann.

Trotzdem wird die Meinung des 33-jährigen Routiniers weiterhin ein hohes Gewicht im Teamgefüge haben. „Ich habe bereits kurz mit ihm gesprochen und das wird auch weiterhin so sein. Sebastian ist weiterhin ein Spieler, der ein kräftiges Wort in der Mannschaft mitzureden hat. Er wird immer in die Diskussionen einbezogen bleiben“, sagte Christian Stuff, der erstmals in seiner Karriere Kapitän eines Teams ist: „Für mich ist das generell schon etwas Besonderes, weil ich es bislang noch nicht gewesen bin. Bis jetzt fühle ich mich auch noch relativ normal und messe der Sache auch gar nicht viel bei, will mich nicht viel ändern oder verstellen.“

Der Innenverteidiger ist jetzt zwar das Sprachrohr der Truppe, nimmt allerdings auch seine Kollegen mit in die Pflicht. „Ich lasse es auf mich zukommen, will nichts anders machen. Letztlich gehören aber alle dazu. Wir brauchen 25 Leute, die sich Gedanken machen, was wir verbessern können. Das kann nicht nur an einem hängenbleiben“, erklärt Christian Stuff.

Für Trainer Vollmann ist der Abwehrspieler ein sehr geeigneter Kapitän. „Man stellt ja ein paar Kriterien auf, nach denen man dann die Kandidaten auswählt. Es sollten Führungsspieler sein und ich denke, dass sich das bei Christian bereits herauskristallisiert hat. Zudem verfügt er über eine große Erfahrung, ist stets pünktlich und korrekt. Tendenziell sollte der Kapitän natürlich auch eine Stammkraft sein, was bei ihm gegeben ist. Zudem weiß er aufgrund seiner langen Profikarriere, wie man sich zu verhalten hat. Ein Kapitän ist auch immer ein Vorbild für die Mannschaft, aber auch für den gesamten Verein. Christian erfüllt alle diese Dinge. Daher bin ich mit der Wahl auch sehr einverstanden“, so der Fußball-Lehrer.

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