3. Fussball-Liga : Christian Stuff ist guter Dinge

Mit der Erfahrung von 281 Zweit- und Drittliga-Einsätzen soll Christian Stuff (rechts) eine Führungsrolle im Team des FC Hansa einnehmen.
Mit der Erfahrung von 281 Zweit- und Drittliga-Einsätzen soll Christian Stuff (rechts) eine Führungsrolle im Team des FC Hansa einnehmen.

Der Neuzugang von Union Berlin freut sich auf den Saisonstart mit Hansa und will mit Leistung eine Führungsrolle übernehmen

svz.de von
22. Juli 2014, 07:44 Uhr

Langsam fängt es an zu Kribbeln. Am Sonntag um 14 Uhr startet der FC Hansa Rostock bei Preußen Münster in die neue Drittliga-Saison. Dabei wird – sollte ihn keine Verletzung stoppen – Innenverteidiger Christian Stuff sein Debüt im Trikot der Kogge feiern.

Der 1,99-Meter-Mann ist in der zentralen Abwehr neben Steven Ruprecht gesetzt. Beide bildeten schon einst bei Union Berlin eine stabile Innenverteidigung. Deswegen habe Stuff aber nicht Rostock als neuen Club gewählt. „Außer Steven kannte ich vorher ja auch noch Halil Savran, aber das spielte bei der Entscheidung für Hansa jetzt nicht die große Rolle. So etwas kann man sich als Profi nicht aussuchen. Es hat eben alles gepasst. Zudem ist es hier eine tolle Gegend und der Verein bietet mit seinem Umfeld tolle Bedingungen“, erklärt der 31-Jährige, dessen auslaufender Kontrakt beim Zweitligisten Union Berlin nach acht Jahren nicht verlängert wurde.

Christian Stuff, immerhin 281 Zweit- und Drittliga-Einsätze, wurde als Führungsspieler verpflichtet. Doch den „Titel“ mag der Kicker nicht, will ihm nicht zu viel Bedeutung beimessen. „Ich versuche gut zu spielen und meine Leistung zu bringen. Ich möchte das Optimale aus mir herausholen und freue mich natürlich, wenn das auch mit der Mannschaft klappt. Natürlich bin ich auch bereit, mit meiner Erfahrung zu helfen und sie weiterzugeben. Ich werde das tun, was ich für richtig halte. So habe ich es immer getan. Jeder kann kommen und mir eine Frage stellen. Letztlich merkt man ja auch schnell, ob die Ratschläge angenommen werden oder nicht“, so der Routinier.

In der Liga sieht er viele Teams auf Augenhöhe: „In der 3. Liga ist es sehr eng. Vor den Spielen stehen die Chancen oftmals 50:50. Das Wichtigste wird am Ende die Konstanz sein. Es gilt, die eigene Leistung regelmäßig abzurufen.“

Der Auftakt mit der Partie in Münster hat es gleich in sich. Doch Christian Stuff will das nicht überbewerten: „Letztlich kann man es sich ja nicht aussuchen und muss sowieso gegen jede Mannschaft spielen. Ich denke, dass ein guter Start enorm wichtig ist und bin eigentlich guter Dinge.“

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