Tour de France : Böser Sturz von Paul Voß

Der gebürtige Rostocker Paul Voß, der hier von seinem Teamkollegen Jan Barta gestützt wird, kam gestern im Finale der 7. Etappe der Tour de France zu Fall.
Der gebürtige Rostocker Paul Voß, der hier von seinem Teamkollegen Jan Barta gestützt wird, kam gestern im Finale der 7. Etappe der Tour de France zu Fall.

Der gebürtige Rostocker kommt im Finale der 7. Etappe zu Fall / Sieg geht an Trentin

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14. Juli 2014, 21:06 Uhr

Matteo Trentin hat die deutsche Sprinter-Dominanz bei der 101. Tour de France gebrochen und gestern seinen ersten Etappensieg gefeiert. Der italienische Radprofi vom Team Omega Pharma-QuickStep setzte sich auf dem mit 234,5 Kilometern zweitlängsten Teilstück von Epernay nach Nancy hauchdünn im Spurt vor dem Slowaken Peter Sagan (Cannondale) durch.

Von den Finale hat der Rostocker Paul Voß nichts mehr mitbekommen. Aussichtsreich in der Hauptgruppe platziert, wurde der 28-Jährige Opfer eines schlimmen Sturzes. „Ich bin zwei Minuten später durch die Kurve gefahren, in der Paul verunglückte. Das sah gar nicht gut aus für ihn, sein Gesicht war voller Blut“, berichtete der älteste Tour-Fahrer und deutsche Rekordteilnehmer Jens Voigt (42).

Nach dem Passieren der Ziellinie wurde der sichtlich mitgenommene Voß zur genauen Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurden dann ein Nasenbeinbruch sowie eine Fraktur des kleinen Fingers an der linken Hand festgestellt. Ob er das Rennen heute auf der achten Etappe in Richtung Vogesen fortsetzen wird, „entscheiden wir erst kurz vor dem Start“, sagte sein Sportlicher Leiter Enrico Poitschke.

Mann in Gelb bleibt der Italiener Vincenzo Nibali (Astana), der zeitgleich mit Trentin die Ziellinie überquerte und weiter zwei Sekunden Vorsprung auf seinen dänischen Teamkollegen Jakub Fuglsang hat.

„Der Sieg für uns lag förmlich in der Luft“, sagte Tony Martin, Teamkollege von Trentin. „Wir haben es jeden Tag versucht und sind heute endlich belohnt worden.“

Der Deutsche Meister André Greipel (Rostock/Lotto Belisol), der am Vortag noch in Reims gewann, musste auf den anspruchsvollen letzten Kilometern abreißen lassen.

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