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2. Handball-Bundesliga : Bitter: Jetzt fällt auch noch Zemlin aus

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Personalnot reißt beim HC Empor nicht ab / Dennoch soll heute gegen Essen der Klassenerhalt her

„Das Desaster vom Hinspiel liegt uns noch schwer im Magen. Ein zweites Mal wird uns das nicht passieren. Das Team will den fehlenden Punkt für den Klassenerhalt trotz Personalnot einfahren“, gibt sich Torhüter Jan Kominek vor dem heutigen Heimspiel in der 2. Bundesliga gegen TuSEM Essen (19.30 Uhr Stadthalle) kämpferisch.

Die 26:42-Niederlage im Ruhrpott war für die Hansestädter im Dezember der psychische Knackpunkt. Belegten sie vor dem Duell Rang drei (18:10 Punkte), so wurden sie in den folgenden Monaten mit nur 10:24-Zählern auf Rang 14 durchgereicht.

Auch heute ist Empor- Coach Dr. Trtik aufgrund der personellen Situation nicht ganz wohl. Angeschlagene Akteure wie Roman Becvar und Nemanja Mladenovic beißen im Interesse des Teams die Zähne zusammen. Dagegen fallen Robert Barten (Mittelfußbruch) und Norman Flödl (Nabel-OP) aus. Die neueste Hiobsbotschaft aus dem Lazarett: Florian Zemlin muss sich einer OP unterziehen. „Im Interesse seiner weiteren sportlichen Laufbahn besteht akuter Handlungsbedarf. ,Flori’ hat ein instabiles rechtes Fußgelenk“, erläutert Trtik. Eher unwahrscheinlich, dass Zemlin gegen Essen auflaufen wird.

Damit werden die Probleme im Rückraum noch größer. Zum Glück steht Füchse-Leihgabe Oliver Milde nur einen Tag nach einer weiteren Abiturprüfung den Gastgebern erneut zur Verfügung. „Ein dickes Lob an Oliver und vor allem Füchse-Chef Bob Hanning. Trotzdem muss ich mir Gedanken machen wie ich die für die Positionen der zweiten Reihe in Frage kommenden Spieler am effizientesten aufstelle. Vielleicht wird René Gruszka rechts im Aufbau zum Zug kommen“, gab der Tscheche Einblick in seine Taktik.

Für den 53-Jährigen ist die negative Bilanz des Kontrahenten – nur ein Sieg aus den letzten sechs Spielen – eher ein Warnsignal: „Die wollen den Schalter umlegen. Essen wird uns alles abverlangen. Da sind mehr als 100 Prozent notwendig.“ So sieht es auch Kapitän Jens Dethloff: „Kampf, Kampf, Kampf sind gefragt. Einer muss den anderen unterstützen.“ Neben einer höheren Angriffs-Effektivität gilt es für Empor, in der Defensive zuzulegen. Die Gäste verfügen mit den Außen Peter Hornyak (132 Tore), Lasse Seidel (170), den Rückraumakteuren Niclas Pieczkowski, Julius Kühn sowie Regisseur Philipp Pöter über eine schlagfertige Truppe.

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