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3. Fussball-Liga : Baumann kämpft gegen die mentale Blockade

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Hansas neuer Trainer versucht mit vielen Gesprächen den Hansa-Kicker neues Selbstvertrauen einzuhauchen

svz.de von
erstellt am 19.Dez.2014 | 08:00 Uhr

Nicht in den Füßen, sondern tief in den Köpfen liegt das größte Problem der Spieler beim Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock verborgen. „Auch in dieser Woche habe ich den Eindruck, dass alle Spieler gewillt sind. Alle wollen, und die Mannschaft hat auch Herz, aber sie bekommt es am Sonnabend bislang nicht auf den Platz. Das ist das mentale Problem, das wir lösen müssen“, sagt Hansa-Trainer Karsten Baumann, der allerdings auch kein Allheilmittel parat hat: „Ich kann in die Köpfe der Spieler ja nicht hineinschauen.“

Mit vielen Gesprächen versucht der Fußball-Lehrer die mentalen Blockaden der Kicker zu lösen, damit die Hanseaten morgen im Heimspiel gegen Holstein Kiel (14 Uhr in der DKB-Arena) wenigstens zum Jahresabschluss noch einmal ein positives Signal setzen. Auf einem Abstiegsplatz werden die Norddeutschen jedoch in jedem Fall überwintern. „Wir werden versuchen, unsere bestmögliche Leistung zu zeigen und das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Wir haben den Spielern die positiven Dinge von unserer Partie in Erfurt (1:4 – d. Red.) – die gab es, auch wenn es nur wenige waren – gezeigt und sie so aufgebaut. Zudem haben wir versucht, ihnen durch bestimmte Trainingsinhalte Selbstvertrauen zu vermitteln“, erklärt Baumann, der von seiner Truppe eine hochkonzentrierte Leistung von Beginn an erwartet: „Wir müssen den Zuschauern am Sonnabend von Anfang an zeigen, dass wir gewinnen wollen.“

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