Eishockey : Aufholjagd kommt zu spät

REC Piranhas am Freitagabend ohne mehrere Stammkräfte 3:4 beim ECC Preussen Berlin

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03. Februar 2018, 09:04 Uhr

Die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs verloren am Freitagabend in der Qualifikationsrunde der Oberliga Nord mit 3:4 (1:2, 1:2, 1:0) beim ECC Preussen Berlin. Sonntag geht es um 19 Uhr gegen Tabellenführer Herner EV in der Eishalle Schillingallee weiter.

Ohne den verletzten Nico Ehmann, die erkrankten Fabian Heyter und Constantin Koopmann sowie Arthur Lemmer (dicker Knöchel, nachdem er unter der Woche einen Schlagschuss abbekommen hatte) begann der REC eigentlich gut, ließ aber zunächst seine Chancen aus, während die Gastgeber per Doppelpack plötzlich mit 2:0 vorn lagen. Günstig für die Piranhas, dass ihnen 13 Sekunden vor Drittelende durch Kevin Piehler der Anschlusstreffer gelang. „Das war sehr wichtig“, so Mannschaftsleiter Dirk Weiemann in der ersten Pause. „Ich konnte mich hier bislang bei zwei gebrochenen Schlägern und einer kaputten Kufe auch nicht gerade über wenig Arbeit beschweren.“

Im Mitteldurchgang waren die Preussen wacher, entfachten mehr Druck und erhöhten folgerichtig auf 3:1 und 4:1. Den Gästen gelang wenigstens noch das 2:4, doch war vor allem das Fehlen der Stürmer Koopmann und Lemmer nicht vollends zu kompensieren.

Dessen ungeachtet war eine Steigerung für die letzten 20 Minuten vonnöten, sollte hier noch etwas mitgenommen werden. Die Rostocker versuchten es, kamen auch zum erneuten Anschluss, nahmen dann in der Schlussphase Keeper Niko Stark zu Gunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis, der Ausgleich wollte jedoch nicht mehr glücken.

Dirk Weiemann: „Die Aufholjagd kam leider zu spät. Wir haben dieses Spiel im ersten Drittel verloren. Schade, wir hätten natürlich gerne etwas mitgenommen, aber es machte sich heute auch das Fehlen einiger Stammkräfte bemerkbar.“

REC Piranhas: Stark (Magg) – Teljukin, Kohlstrunk, Fetschele, Kröber, Blank, Dörner – Spister, Bezouska, Piehler, Kurka, Classen, Brockelt, Ratajczyk

Tore: 1:0 Braun (8.), 2:0 Lijdsman (11. – in Überzahl), 2:1 Piehler (20./ Vorlagen: Kurka, Teljukin), 3:1 Tepper (24. – in Überzahl), 4:1 Ludwig (31.), 4:2 Ratajcyk (38.), 4:3 Classen (54./ Bezouska)

Strafminuten: Berlin 10, Rostock 8

Zuschauer: 207

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